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    Zuletzt aktualisiert: 25.04.2012 um 12:00 UhrKommentare

    Malta sieht Situation in Libyen "positiv"

    Foto © APA

    Malta beurteilt die Situation in Libyen nach dem Bürgerkrieg und der Ermordung des früheren Machthabers Gaddafi im vergangenen Jahr "ziemlich positiv". Das sagte der maltesische Regierungschef Gonzi zu Bundespräsident Fischer am Mittwoch in Valletta. Libyen nach dem Bürgerkrieg und der Ermordung des früheren Machthabers Gaddafi im vergangenen Jahr "ziemlich positiv". Das sagte der maltesische Regierungschef Gonzi zu Bundespräsident Fischer am Mittwoch in Valletta. Gonzi sehe die Entwicklungen "mit einem Optimismus der vielleicht größer ist, als ich ihn privat gehabt hätte", erklärte Fischer.

    Verteidigungsminister Darabos betonte erneut die "wichtige Rolle" Malta während der Krise im vergangenen Jahr. Die kleine Mittelmeerinsel habe als "Brückenkopf, was die Durchführung von Evakuierungen betrifft", gedient, so Darabos. Das österreichische Bundesheer hatte im vergangenen Jahr kurzzeitig eine Transportmaschine auf Malta stationiert.

    Auf die Frage, ob bei den Arbeitsgesprächen mit Gonzi auch Flüchtlingsfragen thematisiert wurden, antwortete Fischer, dass diese "weniger pointiert angesprochen wurden als erwartet". Laut Plan wäre dies einer der Schwerpunkte gewesen, da Malta als eines der wichtigsten Ziele für Bootsflüchtlinge aus Nordafrika gilt. Gonzi habe das Thema jedoch gar nicht erwähnt, Präsident Abela nur beim Abendessen am Vortag. Dabei habe er sich bei seinem Amtskollegen erkundigt, wie die Flüchtlingssituation in Österreich sei und erwähnt, dass diese in Malta ein "großes Problem" sei.

    Neben Gonzi traf Fischer auch den Chef der oppositionellen Arbeiterpartei, Joseph Muscat. Die momentane innenpolitische Situation Maltas habe Gonzi als "sehr interessant" bezeichnet. Denn die Mehrheitsverhältnisse sind denkbar knapp - die konservative Regierung Gonzis hat nur ein Mandat Vorsprung. Gonzi, der seit 2004 Premier der ehemaligen britischen Kolonie ist, habe gegenüber Fischer erwähnt, dass es einen Mandatar gäbe, der "Unzufriedenheit mit der Regierung zum Ausdruck bringt und gelegentlich nicht mit dieser stimmt", sagte das österreichische Staatsoberhaupt.

    Quelle: APA

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