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    Zuletzt aktualisiert: 25.04.2012 um 18:59 UhrKommentare

    ÖVP-Klubobmann Kopf weist Maier-Kritik zurück

    Foto © APA

    ÖVP-Klubobmann Kopf hat auf den Rücktritt und die Kritik des VP-Abgeordneten Ferdinand Maier an seiner Person mit einer Gegenattacke geantwortet. "Das Ausscheiden von Ferdinand Maier war schon länger geplant und kommt daher nicht unerwartet. Es ist daher sehr zu bezweifeln, dass die angegebenen Gründe tatsächlich dafür ausschlaggebend waren", so Kopf in der Donnerstag-Ausgabe von "Österreich".

    Der Klubobmann kritisiert auch die Art der Rücktrittsankündigung: "Die gewählte Form der medialen Inszenierung ist bei Maier nicht neu, spricht für sich und muss nicht näher kommentiert werden. Für mich ist die Sache erledigt, Maier ist bald Geschichte", sagte Kopf. Raiffeisen-Generalsekretär Maier hatte seinen Rücktritt als Nationalratsabgeordneter für Mai in Aussicht gestellt und Kopf zugleich als in seiner Funktion "überfordert" bezeichnet sowie ein "Redeverbot" beklagt.

    Zuvor hatte auch der ÖVP-Fraktionsführer im Korruptions-Untersuchungsausschusses, Werner Amon, Kopf gegen die Angriffe von Maier in Schutz genommen. Kopf habe bei seiner Kritik an der Staatsanwaltschaft Wien nicht über das Ziel geschossen, sondern "sehr bedacht" gehandelt. Ein Redeverbot innerhalb der ÖVP, wie von Maier behauptet, gebe es nicht. Maier hatte unter anderem beklagt, dass Kopf erst mit seiner scharfen Kritik an den Erhebungen der Staatsanwaltschaft gegen Amon in der Causa Telekom eine Staatsaffäre daraus gemacht habe.

    Der ÖVP-Abgeordnete Michael Ikrath teilt zwar nicht die Kritik von Maier, der Sparkassenverbands-Generalsekretär zeigt aber Verständnis für dessen Rückzug aus dem Parlament. Im "Kurier" sieht Ikrath den Abgang Maiers als Ausdruck einer Entwicklung, wonach die ÖVP kritikfähige Abgeordnete mit eigener Meinung als "Störfaktoren" betrachtet.

    Das BZÖ bot Maier unterdessen "politisches Asyl" an. "Das BZÖ nimmt ihn gerne auf," sagte Bündniskoordinator Fauland. Nachsatz: "Bei uns darf jeder reden und sich einbringen."

    Quelle: APA

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