CDU bleibt stärkste Kraft in Thüringens Kommunen
Bei den Landrats- und Oberbürgermeisterwahlen im deutschen Bundesland Thüringen hat die CDU ihre starke Stellung in den Kommunen behauptet. Nach Auszählung von 2.642 der 2.931 Stimmbezirken lag die CDU ähnlich deutlich vor SPD und Linken wie 2006. Nach dem Zwischenstand kam die CDU auf 33,3 Prozent. Die SPD erreichte 23,5 Prozent, die Linke 15,2 Prozent.
Damit haben alle drei zum Teil deutlich Stimmen an Bewerber verloren, die nicht von einer einzelnen Partei vorgeschlagen wurden. Ein Verlierer der Wahlen stand am Sonntagabend bereits fest: SPD-Oberbürgermeister Matthias Doht muss sein Amt in Eisenach abgeben. In die Stichwahl in zwei Wochen schafften es Raymond Walk (CDU) und Katja Wolf (Linke).
Die CDU-Landesvorsitzende und thüringische Regierungschefin Christine Lieberknecht bezeichnete ihre Partei "als führende kommunale Kraft. Es gibt keine Partei, die stärker ist im ländlichen Raum". Sie rechne nicht damit, dass die Wahlergebnisse Auswirkungen auf die Arbeit der schwarz-roten Koalition in Erfurt haben. Die Regierung arbeite stabil, sagte Lieberknecht.
2006 waren bei der Landrats- und Oberbürgermeisterwahl auf die CDU-Kandidaten 41,4 Prozent der Stimmen entfallen. Die SPD-Bewerber erhielten 25,7 Prozent, die der Linken 17,8 Prozent.













