Gleiches Gehalt für Unterstufen-Lehrer geplant

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Lehrer an der AHS-Unterstufe und der Hauptschule bzw. Neuen Mittelschule (NMS) sollen künftig die gleichen Einstiegsgehälter bekommen. Immerhin gebe es an der AHS-Unterstufe und der NMS, die bis 2018/19 flächendeckend die Hauptschulen ersetzen soll, idente Bildungsziele und fast den selben Lehrplan, bestätigte ein Sprecher von Unterrichtsministerin Schmied.
Auch für die AHS-Oberstufe und die berufsbildenden höheren Schulen (BHS) soll es demnach gleiche Einstiegsgehälter geben. Derzeit verdienen Landeslehrer (u.a. Volks-, Haupt- und Sonderschule), die an den Pädagogischen Hochschulen ausgebildet werden, rund 15 Prozent weniger als die Bundeslehrer mit ihrem Uni-Abschluss (AHS; berufsbildende mittlere und höhere Schulen, BMHS).
Künftig sollen die Lehrer der Sekundarstufe 1 (AHS-Unterstufe, NMS und Hauptschule) bzw. Sekundarstufe 2 (AHS, BHS) nicht nur gleich viel verdienen. Sie sollen auch nicht mehr nach Stunden, sondern nach Funktion bezahlt werden: Bisher mussten Lehrer in Schularbeitsgegenständen etwas weniger unterrichten als Kollegen mit Fächern wie etwa Geografie oder Turnen.
Dabei sind die Regelungen auch noch je nach Schultyp unterschiedlich. Künftig sollen Lehrer in Schularbeitsfächern indes nicht mehr weniger arbeiten, sondern mehr Geld bekommen. "So wird die Verhandlungsposition höchstwahrscheinlich aussehen", heißt es aus Schmieds Büro.
Die Verhandlungen des Regierungsteams - bestehend aus Schmied, Beamtenministerin Heinisch-Hosek und Finanzministerin Fekter - mit der Lehrergewerkschaft sollen im Mai stattfinden. Bei einer Klausur soll so lange verhandelt werden, bis eine Einigung steht.













