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Zuletzt aktualisiert: 21.04.2012 um 11:02 UhrKommentare

Wirbel um "Vulkanland" in der Steiermark

Nicht alle künftigen steirischen "Vulkanier" wollen dem Namen nach grünes Blut und Spitzohren. Vor allem im südsteirischen Bad Radkersburg regte sich nach der Bekanntgabe der geplanten Zusammenlegung mit dem Bezirk Feldbach und der Umbenennung in "Vulkanland" der Unmut.

Vor allem regionale SP-Politiker fühlten "gestohlene Identität", aber auch im Internet auf "Facebook" wird unter einem Logo mit Mister Spock schon gefragt: "Wir sind jetzt Vulkanier?" Die Bürgerliste Bad Radkersbrug (BBR) sprach am Freitag in Bezug auf den neuen Namen "Vulkanland" von einem künstlichem Konstrukt und verwies auf einen gleichnamigen Verein: "Das Pseudonym Vulkanland ist nicht lokalisierbar", wetterte die Bürgerliste in einer Aussendung. Eine Zusammenlegung mit dem benachbarten Bezirk Leibnitz entspreche viel eher einem gemeinsamen Lebensraum. "Die Bürger, Betriebe und Gäste fühlen sich verraten." Auch in Fürstenfeld, das mit Hartberg zusammengelegt werden soll, und in Mürzzuschlag, das ab 1. Jänner 2013 mit Bruck fusioniert wird, melden sich zunehmend kritische Stimmen, die von weiten Wegen und "Ausradieren" von Markennamen sprechen.

Noch am Tag der Bekanntgabe der Zusammenlegungen durch Landeshauptmann Voves und Stellvertreter Schützenhöfer wurde auf "Facebook" die Gemeinschaft "Wir sind jetzt Vulkanier?" gegründet. Auf der Seite wird die Frage gestellt, ob die Bewohner "das eigentlich wollen" und ob das nicht eine "Zwangsvulkanisierung" sei. Titelbild ist das Logo der Region "Steirisches Vulkanland", doch statt der auf Hügeln thronenden Burg ist das Gesicht von Halb-Vulkanier Mr. Spock aus "Star Trek" zu sehen. Daneben sind auch noch die gespreizten Finger des sogenannten vulkanischen Grußes zu erkennen.

Quelle: APA

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