Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 24. Juli 2014 04:19 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Zyperngespräche werden fortgesetzt "Wir haben die Boeing irrtümlich abgeschossen" Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Zyperngespräche werden fortgesetzt "Wir haben die Boeing irrtümlich abgeschossen"
    Zuletzt aktualisiert: 18.04.2012 um 14:22 UhrKommentare

    Deutscher Innenminister warnt vor Salafisten

    Der deutsche Innenminister Hans-Peter Friedrich geht davon aus, dass es derzeit in Deutschland rund 4.000 Salafisten gibt, die einen islamischen Gottesstaat anstreben. Am Donnerstag tagt in Berlin die Deutsche Islamkonferenz.

    Salafisten verteilen in Berlin den Koran

    Foto © ReutersSalafisten verteilen in Berlin den Koran

    Der deutsche Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat davor gewarnt, die Gefahr durch radikalislamische Salafisten zu unterschätzen. "Ich nehme das Thema Salafismus als Gefährdungspotenzial für den inneren Frieden in unserem Land außerordentlich ernst", sagte Friedrich der in Ulm erscheinenden "Südwest-Presse" vom Mittwoch. Derzeit sei von rund 4.000 Salafisten in Deutschland auszugehen. "Doch diese Zahl ist nicht entscheidend", sagte der Minister. "Was schwerer wiegt, ist ihre Entschlossenheit und Gefährlichkeit, mit der sie zu Werke gehen."

    Salafisten sind Anhänger einer fundamentalistischen Strömung des Islam. Sie streben nach Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden einen islamischen Gottesstaat an, der mit der westlichen Demokratie unvereinbar ist. In den vergangenen Wochen sorgten sie mit dem kostenlosen Verteilen von Koran-Exemplaren in deutschen Städten für Aufsehen.

    Am Donnerstag spricht Friedrich auf der jährlichen Plenarsitzung der Deutschen Islamkonferenz in Berlin, auf der es am Rande auch um das Thema Salafismus gehen dürfte. Der offizielle Themenschwerpunkt des Treffens lautet "Geschlechtergerechtigkeit als gemeinsamen Wert leben".

    Aus Protest gegen die Politik Friedrichs kündigte die Bochumer Islamwissenschaftlerin Amina Omerika unterdessen ihren Rückzug aus der Islamkonferenz an. "Unter Innenminister Friedrich erwarte ich keine Fortschritte mehr", sagte Omerika der Berliner "tageszeitung" (Donnerstagsausgabe). "Durch seine notorischen Ausfälle hat er gezeigt, wie wenig er sich eigentlich mit dem Thema auseinandersetzt."

    Insbesondere kritisierte Omerika Friedrichs Umgang mit einer Studie über junge Migranten, aus welcher der Innenminister Belege für eine mangelnde Integrationsbereitschaft abgelesen hatte. Friedrich habe die Ergebnisse "verzerrt dargestellt", sagte Omerika.


    Mehr Politik

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      Drei Musiker komponieren eine neue Hymne

      Was eine Hymne braucht, wissen wir aus einer Straßenumfrage, deshalb hab...Noch nicht bewertet

       

      Politik im Bild

      Ein Land trauert um die Opfer des Flugs MH17 

      Ein Land trauert um die Opfer des Flugs MH17

       

      100 Jahre Erster Weltkrieg

      Eine Reise an Orte, die bis heute vom Krieg gezeichnet sind. Elf illustrierte Reportagen auf 285 Seiten. Das neue Buch der Kleinen Zeitung ist ab sofort im Online-Shop erhältlich.

       


      Steirische Strukturreform

      APA

      Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

      Griechenland in der Krise



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!