Palästina-Aktivisten in Israel festgenommen

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Die israelische Polizei hat Sonntag früh auf dem internationalen Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv vier pro-palästinensische Aktivisten festgenommen. Polizeisprecher Mickey Rosenfeld sagte, sie seien an Bord einer Maschine aus Paris gewesen. Die vierDemonstranten wurden verhört und anschließend wieder in ihre Heimatländer zurückgeschickt.
Hunderte israelische Polizisten hatten sich am Sonntag am Flughafen Ben Gurion postiert, um die Protestaktion "Willkommen in Palästina" zu unterbinden. Angekündigt haben sich rund 1.500 Aktivisten, darunter allein bis zu 600 Franzosen. Sie wollen von Israel aus nach Bethlehem im Westjordanland gelangen, um ihre Solidarität mit den Palästinensern zu bekunden. Ihr Protest richtet sich gegen die strikte Kontrolle der Palästinensergebiete durch Israel. Die Aktion "Willkommen in Palästina" fand bereits 2010 und 2011 statt. Einer kleinen Gruppe war es dabei jeweils gelungen, ins Westjordanland zu gelangen.
Dutzende Aktivisten wurden am Sonntag jedoch bereits in ihren Heimatländern daran gehindert, überhaupt nach Israel zu fliegen. Unter anderem die Fluggesellschaften Air France, Jet2.com und Lufthansa hatten im Vorfeld Tickets pro-palästinensischer Aktivisten annulliert. Auch auf der Passagierliste der Austrian Airlines befanden sich laut AUA-Sprecher fünf Personen, die nicht in Israel einreisen dürfen.
Am Flughafen Charles-de-Gaulle in Paris protestierten dutzende Aktivisten, nachdem ihnen der Check-in verwehrt worden war. Auch in Genf wurden nach Angaben der dortigen Organisatoren der Protestaktion einige Demonstranten daran gehindert, ins Flugzeug zu steigen.












