Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
25. Mai 2013 05:47 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Stockholm erlebt sechste Nacht der Gewalt Klug verabschiedete Golan- und Libanon-Soldaten Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Stockholm erlebt sechste Nacht der Gewalt Klug verabschiedete Golan- und Libanon-Soldaten
Zuletzt aktualisiert: 05.04.2012 um 17:30 UhrKommentare

Amon mit Befangenheitsantrag abgeblitzt

Foto © APA

Der ÖVP-Fraktionsführer im Korruptions-Untersuchungsausschuss Werner Amon ist mit seinem Befangenheitsantrag bei der Justiz abgeblitzt. Die Generalprokuratur hat am Donnerstag entschieden, dass das Verfahren gegen ihn in der Telekom-Causa bei der Staatsanwaltschaft Wien bleibt.

Sein Vorwurf, die Staatsanwaltschaft Wien habe in der Causa Kampusch Ermittlungsfehler begangen, stelle keinen Grund für eine Übertragung seiner Strafsache an eine andere Anklagebehörde dar, argumentierte die Generalprokuratur. Amon hatte gemeint, sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Oberstaatsanwaltschaft Wien seien in seiner Causa befangen und hatte daher einen Befangenheitsantrag eingebracht. Er wollte die Ermittlungen gegen seine Person wegen einer ungeklärten Zuwendung des Telekom-Lobbyisten Peter Hochegger an den ÖVP-Arbeitnehmerbund ÖAAB einer Staatsanwaltschaft außerhalb des Zuständigkeitsbereichs der Wiener Oberbehörde übertragen lassen.

Bei den Ermittlungen gegen Amon geht es um eine 10.000 Euro-Zahlung der Firma "Valora" an die ÖAAB-Zeitschrift "Freiheit" im Jahr 2007 - der Vorwurf lautet auf Geldwäsche. Der VP-Mandatar war zum damaligen Zeitpunkt Generalsekretär des VP-Arbeitnehmerbunds. Eine Gegenleistung für die Zahlung war zumindest bisher nicht belegbar.

Die Staatsanwaltschaft Wien hatte deshalb die Aufhebung von Amons Immunität als Abgeordneter beantragt, der Nationalrat ist diesem Begehren inzwischen bereits nachgekommen. Amon sah einen Zusammenhang zwischen den Ermittlungen gegen seine Person und seiner Kritik an der Staatsanwaltschaft Wien im Fall Kampusch, da er öffentlich die Einzeltäter-Theorie angezweifelt hatte. Die Generalprokuratur hat jedoch nach eigenen Angaben "keinen Anlass gefunden", der Staatsanwaltschaft Wien das Ermittlungsverfahren gegen Amon abzunehmen und einer anderen Staatsanwaltschaft zu übertragen.

Amon nahm die Entscheidung "zur Kenntnis". Mit der Ablehnung seines Befangenheitsantrages sieht Amon eine Chance vertan, das schwindende Vertrauen in die Justiz nachhaltig zu stärken, wie er in einer Aussendung erklärte. Seine persönliche Kritik und Skepsis gegenüber der Staatsanwaltschaft und Oberstaatsanwaltschaft Wien hält Amon ausdrücklich "weiterhin aufrecht".

Quelle: APA

KLEINE.tv

Obama will Guantanamo schließen

US-Präsident Barack Obama will das Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba j...Noch nicht bewertet

 

Politik im Bild

Parteitag der Kärntner FPÖ in Klagenfurt 

Parteitag der Kärntner FPÖ in Klagenfurt

 

Griechenland in der Krise



Politiker und Promis im Visier der Justiz

Foto: APA/AP/Reuters
 

Steirische Strukturreform

APA

Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang