Bürgerrechtler werfen US-Banken Rassismus vor

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Bürgerrechtler in den USA haben den Banken Rassismus vorgeworfen. Hintergrund ist, dass die Geldhäuser gepfändete Häuser von Schwarzen und Latinos verkommen ließen, während sie sich um die von Weißen besonders kümmern würden. Dies hätten Recherchen der Allianz Faires Wohnen (NFHA) ergeben, teilte die Organisation am Mittwoch mit.
Die NFHA habe neun Städte im ganzen Land unter die Lupe genommen. Den Recherchen zufolge waren zum Verkauf stehende Häuser in "weißen Stadtvierteln" von "gepflegten Rasenflächen" umgeben, hatten solide und verschlossene Türen, zudem waren gut sichtbare Verkaufsschilder angebracht.
In Vierteln mit mehrheitlich schwarzen oder Latino-Bewohnern hingegen machten die Häuser demnach einen verwahrlosten Eindruck - mit zerbrochenen Fenstern, Wasserschäden, Müll auf den Grundstücken und keinerlei Verkaufsschildern. Die Banken seien bereits verantwortlich für die Vergabe unbezahlbarer Hauskredite und die Verschärfung der Immobilienkrise in den USA, erklärte die NFHA. Nun würden sie in diesen Stadtvierteln weiter Schaden anrichten, indem sie sich nicht genug für den Verkauf leerstehender Häuser in ihrem Besitz einsetzten.
Die NFHA kündigte Klage an. Vorherige Klagen gegen Banken wegen Rassismus haben allerdings noch niemals zu einer Verurteilung geführt.













