Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 16. April 2014 06:15 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    "Wir leben vom Speck in der Kammer" Ehrung von Staatsgründer Kim Il-sung in Nordkorea Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel "Wir leben vom Speck in der Kammer" Ehrung von Staatsgründer Kim Il-sung in Nordkorea
    Zuletzt aktualisiert: 05.04.2012 um 15:38 UhrKommentare

    Rebellen verkünden Ende der Kampfeinsätze in Mali

    Foto © APA

    Die Tuareg-Rebellen haben ihre Kampfeinsätze im Norden Malis für beendet erklärt. Nach der erfolgten "vollständigen Befreiung" der Region Azawad würden die ausgesetzt, erklärte die Nationalen Befreiungsbewegung von Azawad (MNLA) am Mittwochabend. Die Militärjunta in Bamako forderte ein internationales militärisches Vorgehen gegen Rebellen und bewaffnete Islamisten in der Region.

    In einer auf der Internetseite der MNLA verbreiteten Erklärung hieß es, auch die "dringende Aufforderung" der internationalen Gemeinschaft sei ein Grund für die Einstellung der Kampfhandlungen. Die Tuareg-Rebellen kämpfen für die Unabhängigkeit der Region Azawad, wie sie ihre Heimatregion nennen, die sich in Mali vom Westen bis in den Norden erstreckt und auch Teile Nord-Nigers und Süd-Algeriens umfasst.

    Nach dem Militärputsch in Mali vom 22. März gelang es der MNLA gemeinsam mit der islamistischen Gruppe Ansar Dine innerhalb weniger Tage weite Teile des Nordens und die wichtigsten Städte der Region - Kidal, Gao und Timbuktu - unter ihre Kontrolle zu bringen. Der Norden Malis ist seitdem kaum mehr für Journalisten oder ausländische Helfer zugänglich, die Lage ist dort auch angesichts der Vielzahl bewaffneter Gruppen sehr unübersichtlich.

    Nach Angaben von Einwohnern verdrängte Ansar Dine, die mit der Al-Kaida im Islamischen Maghreb (AQMI) verbündet ist, inzwischen die Tuareg-Rebellen der MNLA aus Timbuktu, was die MNLA bestreitet. In der historischen Stadt haben die Islamisten offenbar inzwischen die Scharia eingeführt.

    In Gao wiederum hat die Islamistengruppe "Bewegung für die Einheit und den Jihad in Westafrika", die eine Abspaltung von AQMI sein soll, nach eigenen Angaben die Kontrolle übernommen. Hunderte Menschen flohen in der Nacht auf Donnerstag aus der Region, wie Augenzeugen berichteten.

    Der UNO-Sicherheitsrat hatte am Mittwoch in einer Erklärung ein sofortiges Ende der Gewalt im Norden Malis gefordert und "Angriffe, Plünderungen und die Enteignung von Land" in der Region verurteilt. Der Anführer der Putschisten, Hauptmann Amadou Haya Sanogo, forderte am Donnerstag einen internationalen Militäreinsatz gegen die Rebellen. Der französische Außenminister Juppé schloss einen solchen für sein Land bereits aus.

    Quelle: APA

    Mehr Politik

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      Sozialdienst für Berlusconi im Altersheim

      Italiens Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi muss seine einjährige St...Noch nicht bewertet

       

      Politik im Bild

      Queen Elizabeth besucht den Papst 

      Queen Elizabeth besucht den Papst

       

      100 Jahre Erster Weltkrieg

      100 Jahre 1. Weltkrieg

      Kriegsgegner, Frontlinien und die wichtigsten Kriegsschauplätze. Die Fakten auf einen Blick.

       


      Steirische Strukturreform

      APA

      Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

      Griechenland in der Krise



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang