UNO-Nothilfekoordinatorin in Protesthochburg Homs

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Die UNO-Nothilfekoordinatorin, Valeria Amos, hat am Mittwoch das seit Tagen abgeriegelte Viertel Baba Amr in der syrischen Stadt Homs besucht. Das berichteten Mitarbeiter des syrischen Roten Halbmondes. Sie erklärten, Helfer ihrer Organisation hätten Amos, die sich etwa eine Stunde lang in dem Viertel aufgehalten habe, begleitet. Anschließend habe Amos weitere Viertel von Homs besichtigt.
Der syrische Außenminister Walid al-Muallem hatte zuvor erklärt, seine Regierung wolle mit Amos kooperieren, "solange dies nicht die Souveränität Syriens verletzt". Nach dem Abzug der Deserteure der Freien Syrischen Armee hatte die Armee das Viertel Baba Amr am Donnerstag vergangener Woche eingenommen. Seither sollen Tausende Zivilisten aus dem vormals umkämpften Gebiet geflohen sein. Das Rote Kreuz hatte seither vergeblich auf Zugang zu dem Viertel gewartet.
Aktivisten hatten in den vergangenen Tagen über Hinrichtungen, Massenfestnahmen, Vergewaltigungen und Plünderungen in Baba Amr berichtet. Am kommenden Samstag wird auch der neue Syrien-Sonderbeauftragte der Vereinten Nationen, der frühere UNO-Generalsekretär Kofi Annan, in Damaskus erwartet.












