Heinisch-Hosek will doch nur einen Monat
Die Frauenministerin fühlt sich missverstanden. Sie trete für einen verpflichtenden Papa-Monat ein, nicht für drei Monate direkt nach der Geburt. Väter sollen einen Rechtsanspruch auf den Papa-Monat haben.

Foto © Ilya Postnikov - FotoliaNach Heinisch-Hoseks Vorstellungen sollen Väter einen Rechtsanspruch auf ein Papa-Monat haben und die Betriebe verpflichtend einen solchen Papa-Monat anbieten
Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (S) fühlt sich in der aktuellen Diskussion rund um einen Papa-Monat für die Privatwirtschaft missverstanden: Sie trete für einen verpflichtenden Papa-Monat ein, nicht für drei Monate direkt nach der Geburt, sagte sie am Dienstag vor dem Ministerrat.
Nach Heinisch-Hoseks Vorstellungen sollen Väter einen Rechtsanspruch auf einen Papa-Monat haben und die Betriebe verpflichtend einen solchen Papa-Monat anbieten. Bezahlt werden soll das ganze über das Kindergeld.
Verpflichtungen
ÖAAB-Chefin Johanna Mikl-Leitner hatte ja am Wochenende drei Monate vorgeschlagen, in denen auch Väter nach der Geburt in Karenz gehen könnten. Heinisch-Hosek hatte sich darüber erfreut gezeigt. Darauf angesprochen, stellte sie nun klar, dass sie nicht für drei Monate direkt nach der Geburt eintrete. "Ich bin für mehr Väter-Karenz, wenn man da über Verpflichtungen zu reden beginnt, bin ich auch dabei."












