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    Zuletzt aktualisiert: 24.02.2012 um 13:10 UhrKommentare

    Ministerium will Uni-Budgets stärker kontrollieren

    Foto © APA

    Mehr Transparenz, Steuerungsmöglichkeiten und Kontrolle - das sollen neue Kriterien für die künftige Verteilung der Budgets an die einzelnen Universitäten bringen, die Wissenschaftsminister Töchterle am Freitag vorgestellt hat. Bis Ende des Jahres müssen Unis und Ressort in Leistungsvereinbarungen (LV) ausverhandeln, wie viel Geld jede der 21 Institutionen für die Jahre 2013 bis 2015 bekommt.

    Ein "neues Schärfungsmittel" soll dabei laut Töchterle der neue, 450 Mio. Euro schwere "Strukturfonds" sein, aus dem Unis bei Erfüllung fixer Kriterien Geld bekommen. 300 Mio. Euro zusätzlich zum bisherigen Budget der LV-Periode 2010-2012 bekommen die Unis "ohne Mascherl" (Töchterle). Allerdings soll es auch hier "mehr Transparenz, mehr Möglichkeiten, die Leistungen nachzuvollziehen" geben. So sollen die Entwicklungspläne der Unis, in denen diese ihre Pläne und Strategien festschreiben, sowie die Wissensbilanzen als Dokumentation ihrer bisherigen Leistungen herangezogen werden. Auch Punkte wie die geplanten Projekte bei der Reform der Lehrerbildung sollen in den LV festgeschrieben werden.

    Auch erste Eckpunkte des Hochschulplans wie etwa die Studienplatzfinanzierung sollen einfließen, bei der die Unis ein gewisses Budget pro Student und zusätzlich Forschungsmittel erhalten sollen. Töchterle verwies auf "ausgefeilte Rechenmodelle" zur Studienplatzfinanzierung, "politisch stehen wir aber noch am Anfang". Die von der SPÖ geforderte völlige Freiheit der Studienwahl sei für ihn "unerträglich".

    Insgesamt gibt es 30 Indikatoren (Zahl der Publikationen, Drop-Out, Absolventen, etc.), mit denen die Leistungen der Unis gemessen werden, so Generalsekretär Friedrich Faulhammer. Außerdem solle stärker kontrolliert werden, wo die zur Verfügung gestellten Mittel tatsächlich landen. Dass Zielwerte vereinbart werden, ändere aber nichts daran, dass die Unis autonom über die Mittelverwendung entscheiden könnten, betonte Faulhammer.

    Quelle: APA

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