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    Zuletzt aktualisiert: 11.02.2012 um 18:29 UhrKommentare

    Aufruf zum Streik am Jahrestag des Mubarak-Sturzes

    Foto © APA

    Am ersten Jahrestag des Sturzes des ägyptischen Langzeit-Staatschefs Hosni Mubarak haben landesweit zahlreiche Menschen für den sofortigen Rückzug des Militärs von der Macht demonstriert. Nach zahlreichen Massenprotesten und heftigen Ausschreitungen in den vergangenen Wochen und Monaten ist der Jahrestag zunächst ruhig verlaufen. Ein Aufruf zum unbefristeten Generalstreik wurde kaum befolgt.

    Bahnen und Busse in der Hauptstadt Kairo fuhren wie gewohnt. Geschäfte hatten geöffnet, auch aus dem Flughafen wurde regulärer Betrieb gemeldet. Die das Parlament beherrschenden, islamistischen Muslimbrüder hatten sich gegen Streiks ausgesprochen. Viele Ägypter lehnten Arbeitsniederlegungen mit der Begründung ab, sie schadeten der Wirtschaft. Auch Geistliche der koptischen Kirche verurteilten den Aufruf zum Streik.

    An den wichtigsten Universitäten des Landes begannen am "Tag des zivilen Ungehorsams" aber bereits in der Früh Demonstrationen. Auf dem Tahrir-Platz in Kairo sollte es eine Kundgebung geben. Ein australischer Journalist und ein US-amerikanischer Student wurden im Zusammenhang mit Streikaufrufen festgenommen.

    Am Freitagabend hatte der Oberste Militärrat bekräftigt, nicht vor "Drohungen" oder "Druck" zu weichen. In einer im Fernsehen verlesenen Erklärung warnte er vor einem "Komplott" gegen Ägypten. Es gebe "Verschwörungen gegen die Nation", welche die Institutionen des ägyptischen Staates schwächen, den Staat selbst stürzen und Chaos verbreiten wollten. Der Militärrat bekräftigte zugleich, die Macht bis Juli abzugeben.

    In der Nähe des Verteidigungsministeriums in Kairo hatten am Freitag tausende Menschen unter der Parole "Nieder mit der Militärmacht" demonstriert. Am Samstag bekundeten im selben Viertel Dutzende Demonstranten ihre Solidarität mit dem Obersten Militärrat.

    Der Prozess gegen Ex-Machthaber Mubarak (83) läuft unterdessen weiter. Bis Mitte Februar sollen die Verteidiger ihre Plädoyers abgeschlossen haben. Dann wird verkündet, wann der Richterspruch fällt.

    Quelle: APA

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