Umfrage sieht verbesserte Zustimmung für Obama

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Die Aussichten von US-Präsident Obama auf eine Wiederwahl im November steigen. Nach einer Erhebung der "Washington Post" und des TV-Senders ABC liegen Obamas Zustimmungswerte erstmals seit der Tötung von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden im vergangenen Mai wieder bei 50 Prozent. Den aussichtsreichsten republikanischen Präsidentschaftsbewerber Mitt Romney würde er derzeit deutlich schlagen.
Jeder zweite US-Bürger ist der Umfrage zufolge mit Obamas Arbeit zufrieden. Unter Wechselwählern liegt die Zustimmungsrate mit 47 Prozent etwas niedriger, die Werte sind aber deutlich besser als vor einigen Monaten. Zwischenzeitlich war der Präsident in der Gunst dieser wahlentscheidenden Gruppe auf bis zu 34 Prozent abgesackt. Meinungsforscher sehen Zustimmungswerte von 50 Prozent oder besser als wichtiges Zeichen dafür, ob sich ein Präsident Hoffnungen auf eine zweite Amtszeit machen kann.
Sollte Romney der Kandidat der Republikaner werden, würde Obama ihn nach derzeitigem Stand deutlich schlagen. Der Umfrage zufolge käme Obama auf 52 Prozent, der Ex-Gouverneur von Massachusetts dagegen nur auf 43 Prozent. Die Wähler trauen dem Präsidenten dabei eher zu, sich für die Belange der Mittelschicht einzusetzen. Auch bei der Außenpolitik und im Kampf gegen den Terrorismus zeigten die Befragten deutlich mehr Vertrauen in Obama als in Romney. Der Republikaner wurde dagegen bei der Wirtschaftspolitik und beim Abbau des Haushaltsdefizits als kompetenter eingestuft.
In einem Fernsehinterview sagte Obama am Sonntagabend (Ortszeit), dass die verbesserte Lage am Arbeitsmarkt seine Wiederwahl rechtfertige. "Ich verdiene eine zweite Amtszeit", sagte er dem TV-Sender NBC. Als er vor drei Jahren in das Weiße Haus eingezogen sei, habe die US-Wirtschaft monatlich 750.000 Jobs verloren. Mittlerweile würden 250.000 zusätzliche Stellen im Monat geschaffen. "Aber wir sind noch nicht fertig", mahnte Obama. Die US-Arbeitslosenquote war im Jänner leicht auf 8,3 Prozent gesunken.













