Münchner Sicherheitskonferenz geht zu Ende

Foto © APA
Mit einer Diskussion über die Lage im Nahen Osten und in der arabischen Welt geht am Sonntag die 48. Münchner Sicherheitskonferenz zu Ende. Dazu werden unter anderem der tunesische Ministerpräsident Hamadi Jebali, Katars Regierungschef Scheich Hamad bin Jasim al-Thani sowie die Außenminister der Türkei und Ägyptens erwartet.
Zudem sind der Direktor von Human Rights Watch, Kenneth Roth, sowie die Journalistin und Nobelpreisträgerin Tawakkul Karman aus dem Jemen als Gäste geladen. Abschließend wollen die mehr als 350 Spitzenpolitiker, Militärs und Manager aus aller Welt über Cyber-Sicherheit diskutieren.
Unterdessen wurde der US-Senator Joseph "Joe" Lieberman Samstagabend mit dem Ewald-von-Kleist-Preis der Münchner Sicherheitskonferenz ausgezeichnet worden. Er ist nach dem früheren US-Außenminister Henry Kissinger und dem ehemaligen EU-Beauftragten für die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik Javier Solana der dritte Preisträger.
Gemeinsam mit Kissinger und Konferenzleiter Wolfgang Ischinger überreichte von Kleist selbst in der Münchner Residenz die nach ihm benannte Auszeichnung an den US-Politiker, der seit mehr als 20 Jahren die Sicherheitskonferenz in München besucht und zeitweise die US-Delegation anführte. "Die Sicherheitskonferenz bedeutet mir viel, und dieser Preis bedeutet mir viel", sagte Lieberman. Ihn im Namen von Ewald von Kleist zu bekommen und auch noch aus seinen Händen, sei eine fast unglaubliche Ehre. Lieberman nahm die Auszeichnung während eines Gala-Dinners der Bayerischen Staatsregierung entgegen.












