Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
27. Mai 2012 07:13 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren 332937 Mitglieder | 252 online
Entsetzen über Massaker in Syrien Medwedew löste Putin als Parteichef ab Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Entsetzen über Massaker in Syrien Medwedew löste Putin als Parteichef ab
Zuletzt aktualisiert: 04.02.2012 um 14:24 UhrKommentare

Ungarischer Rechtsextremist Csurka gestorben

Foto © APA

Der bekannte rechtsextremistische ungarische Politiker und Autor Istvan Csurka ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Das meldete die amtliche Ungarische Nachrichtenagentur (MTI) am Samstag. Der rechtskonservative Budapester Bürgermeister Istvan Tarlos (Fidesz) wollte Csurka jüngst zum Intendanten des "Neuen Theaters" (Uj Szinhaz) in der Hauptstadt machen.

Das löste einen Sturm der Entrüstung im In- und Ausland aus; die Ernennung wurde wieder zurückgenommen. Csurka galt auch als Doyen des ungarischen Antisemitismus.

Die in Europa viel kritisierten, umwälzenden Maßnahmen der rechtskonservativen Alleinregierung unter Premier Viktor Orban und seiner Fidesz-Partei wie Umfärbungen und Nationalismus haben die Kulturszene in Ungarn nicht ausgenommen. Die Kultur sei dabei "nur eine kleine Figur in einem großen Schachspiel", kommentierte das ein Theaterleiter gegenüber der APA Ende des Vorjahres. Der Regierung scheine es nicht einmal um die Ideologie zu gehen - sondern (fast) nur um Macht.

Statt Csurka wurde - trotz erneuter Proteste - der rechtsextreme Schauspieler und Csurka-Zögling György Dörner zum Theaterdirektor ernannt. Bürgermeister Tarlos ersuchte Dörner, auf die Mitarbeit von Csurka zu verzichten, weil sich Csurka trotz mehrfacher öffentlicher Verwarnungen in einer "nicht mit der europäischen politischen Kultur zu vereinbarenden Art äußert". Dabei sei er nicht gegen die Aufführung der "erfolgreichen Dramen", so Tarlos.

Der Dramatiker Csurka gründete in den 1990er Jahren die rechtsextreme Kleinpartei MIEP (Partei für Ungarisches Recht und Leben), die nicht im Parlament vertreten ist. Er plante laut Medienberichten die Umbenennung des "Neuen Theaters" in "Heimatfront-Theater".

Quelle: APA

KLEINE.tv

Neue Bewegung in der Causa Lieserschlucht-Radweg

Seit Jahren wird im Bezirk Spittal an der Drau über eine Radweg-Lösung z...Bewertet mit 5 Sternen

 

US-Wahl 2012

Reuters

Obama oder seine republikanischen Kontrahenten - wer kann die Wahl zur US-Präsidentschaft für sich entscheiden?

Griechenland in der Krise



Politik im Bild

Faymann trifft Dalai Lama zum Frühstück in Wien 

Faymann trifft Dalai Lama zum Frühstück in Wien

 

Sparpaket

Wen es trifft und was es kostet: Alle Details zum Sparpaket.

 

Steirische Strukturreform

APA

Die steirische Landesregierung plant ab 2012 eine große Strukturreform: Gemeinde und Bezirke sollen zusammengelegt werden, die Expositur in Bad Aussee wird aufgelöst.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang