Streiks in Italien legen Verkehr lahm

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Straßenblockaden wegen eines Fernfahrerprotests und Streik im öffentlichen Verkehr: Italien erlebt schwierige Tage. Gegen die Regierung von Premier Monti hat am Freitag in Italien ein 24-stündiger Streik im öffentlichen Verkehr begonnen. Der Arbeitsausstand betrifft den Bahn-, Flug-, und Nahverkehr. Die italienischen Eisenbahner legten am Donnerstagabend die Arbeit nieder.
Problematisch könnte dieser Umstand für Reisende von und nach Italien werden, mehrere internationale Verbindungen könnten ausfallen. Die ÖBB bieten anlässlich des bevorstehenden Streiks zum Teil Ersatzbusse an. Die in den Streikzeitraum fallenden Fernverkehrszüge der ÖBB und der Deutschen Bahn auf der Linie München - Innsbruck - Brenner - Italien beginnen und enden am Freitag am Innsbrucker Hauptbahnhof, wie die ÖBB am Freitag der APA mitteilte.
Streiks geplant hat auch das Boden- und Flugpersonal aller italienischen Airlines - mit Ausnahme der Alitalia, da hier bereits eine Einigung bei der Verhandlung über die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter an Bord erreicht wurde. Auf den römischen Flughäfen Ciampino und Fiumicino ist ein vierstündiger Arbeitsausstand geplant. Außerdem kam es am Freitagvormittag in den Städten wegen des Streiks der Bediensteten im Nahverkehr zu erheblichen Verspätungen.
Mit dem Arbeitsausstand wollen die Gewerkschaften gegen die Kürzungen der staatlichen Finanzierung der Nahverkehrsgesellschaften protestieren, die von der Regierung Monti im Rahmen des neuen Sparpakets beschlossen wurden. Die Gewerkschaften befürchten dadurch gravierende negative Auswirkungen auf den Bereich des öffentlichen Verkehrs.
Die Fernfahrer setzten am Freitag zum letzten Tag ihren am Montag begonnen Protest fort. Der Lkw-Streik legte Süditalien lahm. Mehrere Regionen bekamen die Folgen der Straßenblockaden der Fernfahrer besonders stark zu spüren. Für die Agrarbranche ist durch den Protest ein Schaden von 150 Millionen Euro entstanden. In vielen Tankstellen war kein Treibstoff mehr zu finden.













