Gehaltsplus und Nullrunde für Beamte
Einigung für drei Jahre: heuer und 2014 Bundesabschluss, 2013 Nullrunde. Das Drei-Jahres-Paket sei erst im Laufe der Verhandlungen entstanden.

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Drei Stunden wurde Dienstag hart verhandelt, das Ergebnis für die 12.000 Landesbediensteten überraschte, war nie Teil von Überlegungen vorab: Die Personalreferenten Harald Dobernig (FPK) und Achill Rumpold als Neo-Landesrat (ÖVP) sowie die Gewerkschaftsvertreter Arnold Auer, Michael Krall und Günther Molzbichler fixierten einen Abschluss für drei Jahre, ein Novum in Kärnten.
Demnach gibt es heuer den Bundesabschluss, also ab Feber ein Gehaltsplus von 2,56 Prozent plus 11,10 Euro Sockelbetrag pro Monat - so wie es die Arbeitnehmervertreter immer wollten. Für 2013 wurde eine Nulllohnrunde vereinbart - wie es die Politik wollte. Für 2014 wird wieder der Bundesabschluss übernommen. "Es ist ein Win-win-Ergebnis für alle", zeigte sich Rumpold zufrieden. Das Drei-Jahres-Paket sei erst im Laufe der Verhandlungen entstanden. Finanzlandesrat Dobernig muss jetzt 5,5 Millionen Euro für heuer ins Budget bringen. Für Auer war entscheidend, dass vereinbart wurde, am K-Gehaltsschema im Spitalsbereich nichts zu ändern, wie es die Politik zuletzt wollte. Es werde generell keine Verschlechterungen geben, so Auer. Damit sei für Kärnten die Bundesvariante vom Tisch, von Beamten drei Prozent Arbeitsplatzsicherung einzuheben.












