Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
22. Mai 2013 04:01 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Prozess gegen Rumpold in Telekom-Affäre 30 Tote bei Taliban-Angriff in Südafghanistan Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Prozess gegen Rumpold in Telekom-Affäre 30 Tote bei Taliban-Angriff in Südafghanistan
Zuletzt aktualisiert: 23.01.2012 um 16:42 UhrKommentare

Guantánamo noch immer nicht geschlossen

Foto © APA

Die Hochkommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Navi Pillay, hat US-Präsident Obama an dessen unerfülltes Versprechen erinnert, das berüchtigte Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba zu schließen. "Es sind nun drei Jahre seit dem 22. Jänner 2009 vergangen, als der Präsident die Schließung innerhalb von zwölf Monaten ankündigte", sagte Pillay am Montag in Genf.

Es sei enttäuschend, dass die USA, statt Guantánamo aufzulösen, im Dezember 2011 durch ein neues Gesetz "eine solche unbefristete militärische Internierung ohne Anklage oder Prozess praktisch dauerhaft festgeschrieben" hätten. Das Gesetz verstoße gegen "fundamentale Grundsätze des Rechts und der Menschenrechte, vor allem gegen das Recht auf einen fairen Prozess und das Recht, nicht willkürlich eingesperrt zu werden".

Natürlich hätten auch die USA das Recht und die Pflicht, ihre Bürger und ihr Territorium vor terroristischen Anschlägen zu schützen, fügte die Südafrikanerin hinzu. Zugleich aber hätten die in Guantánamo festgehaltenen Menschen Anspruch auf ordentliche Gerichtsverfahren. Wo es glaubwürdige Beweise gegen sie gebe, müssten sie angeklagt und bestraft werden. "Andernfalls müssen sie freigelassen werden."

Die USA hatten das Internierungslager nach den Anschlägen vom 11. September 2001 eingerichtet. Seit Anfang 2002 hatten sie in Guantanamo Bay vor allem mutmaßliche Taliban oder Al-Kaida-Mitglieder ohne Anklage und ohne Zugang zu Anwälten festgehalten. Da sich das Lager in Kuba und nicht auf dem Staatsgebiet der USA befindet und die Männer nicht den Status von Kriegsgefangenen, sondern lediglich von "illegalen Kämpfern" haben, kann die US-Armee den Gefangenen Rechte verwehren, die in den Vereinigten Staaten gelten. Die USA haben eingestanden, dass es auch zu Folterungen gekommen ist.

Quelle: APA

KLEINE.tv

Nordkorea schießt drei Raketen ab

Noch nicht bewertet

 

Politik im Bild

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat 

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat

 

Griechenland in der Krise



Politiker und Promis im Visier der Justiz

Foto: APA/AP/Reuters
 

Steirische Strukturreform

APA

Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang