USA suchen laut Clinton keinen Konflikt mit Iran

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Im Atomstreit mit dem Iran hat die Gruppe der Großmächte die Bereitschaft zum Dialog erklärt. "Wir suchen nicht den Konflikt", sagte US-Außenministerin Clinton nach einem Treffen mit ihrem deutschen Kollegen Westerwelle am Freitag in Washington. Die iranische Bevölkerung könne ihr Recht auf eine bessere Zukunft aber nur einlösen, wenn ihre Regierung auf Atomwaffen verzichte.
Auch Westerwelle nannte einen Verzicht der Islamischen Republik auf Kernwaffen unverzichtbar. Die Tür zu einem ernsthaften Dialog sei offen.
Der von der EU-Außenbeauftragten Ashton geleiteten Gruppe gehören die fünf Vetomächte im UNO-Sicherheitsrat USA, Frankreich, Großbritannien, Russland und China sowie Deutschland an. Die Weltgemeinschaft wirft dem Iran vor, unter dem Deckmantel der Energiegewinnung insgeheim an Atomwaffen zu arbeiten. Die Führung in Teheran bestreitet das. Die Vereinten Nationen, die USA und die EU haben Sanktionen gegen das Land verhängt.
Israel, das sich durch das Atomprogramm unmittelbar bedroht sieht, hat eine Militäraktion nicht ausgeschlossen. Eine Entscheidung sei aber in weite Ferne gerückt, betonte Verteidigungsminister Barak in dieser Woche.
Die iranischen Revolutionsgarden halten die Entsendung von US-Kriegsschiffen in die Golfregion nach eigenen Angaben indes für eine Routineoperation des US-Militärs. "US-Kriegsschiffe sind seit vielen Jahren im Persischen Golf und im Nahen Osten", sagte der Vizekommandant der Garden, Hossein Salami, am Samstag der amtlichen Nachrichtenagentur IRNA.
Die Entscheidung, ein Kriegsschiff zu entsenden, sei daher nichts Neues. Mit seinen Äußerungen rückte Salami offenbar von früheren iranischen Reaktionen ab. Die Führung in Teheran hatte die USA vor dem Eindringen in das Seegebiet gewarnt.













