USA besorgt wegen Angriffsplänen Israels auf Iran

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Die USA sind zunehmend besorgt wegen eines möglichen Überraschungsangriffs Israels gegen den Iran. Präsident Obama, Verteidigungsminister Panetta und andere hochrangige Regierungsvertreter hätten die israelische Führung deshalb eindringlich vor den Folgen eines Militärschlags gewarnt, schrieb die Zeitung "Wall Street Journal" am Samstag. Hintergrund ist das umstrittene iranische Atomprogramm.
Auch Großbritannien schließt ein militärisches Eingreifen im Iran weiterhin nicht aus. "Wir sind der Meinung, dass alle Optionen auf dem Tisch sein müssen", sagte Außenminister Hague am Sonntag in einem Interview des britischen Senders Sky News. "Das ist Teil des Drucks auf den Iran."
Zwei Monate nach der Veröffentlichung des umstrittenen Iran-Dossiers der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA/IAEO) reisen erstmals hochrangige Experten ins Land, um weitere Verhandlungen zu führen. Damit will die IAEA die Diskussion über das Atomwaffenprogramm erneut in Gang bringen. Das iranische Außenministerium kündigte am Samstag an, die Experten kämen am 28. Jänner. Sie sollen wohl auch die zweite Anlage des Landes zur Urananreicherung in Fordo (Fordow) untersuchen können.
Der Iran warnte andere arabische Staaten, im Fall von strengen Sanktionen das iranische Öl durch eigene Lieferungen zu ersetzen. Der iranische Vertreter bei der OPEC, Mohammad Ali Khatibi, sagte laut einem Zeitungsbericht: "Wenn sie das tun, sehen wir das als unfreundlichen Akt an und sie sollten wissen, dass das unvorhersehbare Konsequenzen haben kann."
In der lange geheim gehaltenen unterirdischen Anlage Fordo, rund 160 Kilometer südlich von Teheran, soll Uran auf bis zu 20 Prozent angereichert werden. Die Iraner wollen die Anlage im Februar in Betrieb nehmen.












