Sorge über möglichen Bürgerkrieg in Syrien

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Die internationale Gemeinschaft und Beobachter sind besorgt über den möglichen Ausbruch eines Bürgerkriegs in Syrien. UNO-Generalsekretär Ban warnte am Samstag vor einer "gefährlichen Wendung" des Konfliktes zwischen der Opposition und der Regierung von Präsident Assad. Die "New York Times" berichtete am Sonntag unter Berufung auf Quellen im Land, die Lage in Syrien sei am Kippen.
Bemühungen um eine diplomatische Lösung drohten unterdessen zu scheitern. Katar brachte als erstes Mitglied der Arabischen Liga am Samstag eine Militärintervention ins Gespräch. In einer solchen Lage "sollten einige Soldaten das Blutvergießen stoppen", sagte das Staatsoberhaupt des Landes, Scheich Hamad bin Jasim al-Thani, auf die Frage, ob er für ein Eingreifen in Syrien sei. Am kommenden Donnerstag soll die Arabische Liga über eine Fortsetzung ihrer Beobachtermission in Syrien entscheiden. Die Mission ist nach Ansicht der syrischen Opposition gescheitert.
Die syrische Opposition kündigte an, einen Militärrat zu gründen, wie der Fernsehsender Al-Arabiya am Sonntag unter Berufung auf Oppositionspolitiker berichtete. Dieser soll die Angriffe der Freien Syrischen Armee (FSA) auf das Regime koordinieren. Das Gremium solle von General Mustafa Ahmed al-Sheikh angeführt werden, der kurz zuvor von Syrien in die Türkei flüchtete. Der Armee der Deserteure gehören nach Angaben von Aktivisten rund 40.000 fahnenflüchtige Soldaten an.
Regimetruppen setzten am Sonntag nach Angaben von Oppositionellen die Angriffe auf die Ortschaft Al-Sabadani nahe der Grenze zum Libanon fort. Auch in der Protesthochburg Homs wurden zwei Menschen getötet. Am Samstag erschossen Assad-Getreue laut Einwohnern in Damaskus einen 17-jährigen Demonstranten.












