Serbisch- und Russisch-Orthodoxe feiern Weihnacht

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Die Mehrheit der etwa 500.000 Menschen orthodoxer Konfession in Österreich, darunter die 265.000 Gläubigen der serbisch-orthodoxen Kirche, feiern das Weihnachtsfest seit Freitagabend nach Julianischen Kalender. Laut "Medien-Servicestelle Neue Österreicher/innen" umfassen die russisch-, die bulgarisch- und die rumänisch-orthodoxen Gemeinden jeweils 40.000 Menschen, die griechisch-orthodoxe 35.000.
Die einzelnen orthodoxen Kirchen nennen zwar die Gesamtzahl von rund 500.000 Orthodoxen in Österreich, erfassen selbst aber nur jene Mitglieder, die sich am kirchlichen Leben beteiligen, den Gottesdienst besuchen oder aufgrund von Taufen, Hochzeiten und Begräbnissen vermerkt sind. So spricht die griechische Kirche von etwa 15.000 Mitgliedern in Österreich, die russische Kirche von 20.000, die rumänische von 30.000 bis 35.000, die syrische von etwa 6.000 Mitgliedern.
Die orthodoxen Kirchen von Russland und Serbien halten sich für das Weihnachtsfest - anders als etwa jene von Griechenland oder Rumänien - an den Julianischen Kalender, der seit der Kalenderreform von 1582 dreizehn Tage vom damals eingeführten Gregorianischen Kalender der Westkirche abweicht, und feiern demnach am 6. und am 7. Jänner Weihnachten.
Nach dem Gregorianischen Kalender feiern am 6. Jänner viele orthodoxe Griechen, Rumänen und Bulgaren das Fest der Erscheinung des Herrn. An diesem Tag wird der Taufe Jesu gedacht, und es findet die "Große Wasserweihe" nach dem Vorbild der Wasserweihe des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. am Ufer des Goldenen Horns in Istanbul statt.












