Obama will Schutz religiöser Minderheiten weltweit

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Anlässlich des koptischen Weihnachtsfestes hat US-Präsident Barack Obama den "Schutz christlicher Minderheiten und anderer Religionen" gefordert. Namentlich nannte Obama am Freitag Ägypten, das zuletzt immer wieder Schauplatz von Gewalt gegen koptische Christen war.
Die Vorfälle in Ägypten und anderswo belegten und die Geschichte erinnere daran, dass die Religionsfreiheit und der Schutz von Menschen aller Glaubensrichtungen "äußerst wichtig" seien. Die USA setzten sich für den Schutz christlicher Minderheiten und andere religiöser Minderheiten weltweit ein, bekräftigte Obama.
Ein massives Sicherheitsaufgebot sicherte am Freitag in Ägypten anlässlich des koptischen Weihnachtsfestes die Kirchen. Am 1. Jänner des vergangenen Jahres waren nach einer Neujahrsmesse in Alexandria mehr als 20 Menschen bei einem Anschlag getötet worden, zu dem sich bisher niemand bekannte. Anfang Oktober kam es im Anschluss an eine zunächst friedliche Demonstration koptischer Christen gegen einen Brandanschlag auf eine Kirche in der Region Assuan zu schweren Zusammenstößen zwischen Kopten, Muslimen und den Sicherheitskräften. Dabei starben 25 Menschen, die meisten Todesopfer waren Kopten.
Die Kopten sind die größte christliche Glaubensgemeinschaft im Nahen Osten und machen bis zu zehn Prozent der 80 Millionen Einwohner Ägyptens aus. Sie fühlen sich im Alltag oft diskriminiert und bedroht.












