Beamte: Die Regierung bietet Einmalzahlung an
Bei Verhandlungen über die Einkommen der Landesbediensteten sind die Fronten verhärtet.

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Doppelt so lange wie geplant haben am Donnerstag die Gehaltsverhandlungen für die Landesbediensteten gedauert. Trotzdem blieben sie ergebnislos. Im Büro von Personalreferent Josef Martinz (VP) hieß es danach: "Die Gewerkschaft hat sich mit ihrer Forderung von drei Prozent plus einbetoniert."
Auf Dienstgeberseite war man um Annäherung bemüht. So kann sich Martinz eine Einmalzahlung für Bedienstete niedriger Gehaltsstufen zur Inflationsabgeltung vorstellen. Darüber hinaus werde von einer Forderung nach einer Nulllohnrunde aber nicht abgerückt. Martinz: "Es wäre verantwortungslos, in der aktuellen Situation einer Erhöhung von mehreren Prozent zuzustimmen. Was in der Steiermark möglich ist, muss auch in Kärnten zumutbar sein." Für diese Position musste Martinz aus eigenen Reihen Kritik einstecken. Michael Krall, Sprecher der schwarzen Beamtenschaft, fordert einen Gehaltsabschluss von 2,95 Prozent, wie ihn die Bundesbeamten erzielt haben. Für Arnold Auer, Verhandlungsleiter auf Gewerkschaftsseite, gilt: "Minimum ist die Inflationsabgeltung."
Die Verhandlungen verlassen musste am Donnerstag Franz Liposchek, Gewerkschaftschef der Gemeindebediensteten. Begründung: Die Gehaltsverhandlungen seien mit dem Gemeindebund zu führen, weil die Kommunen die Gehälter ihrer Mitarbeiter zahlen. Bisher war es aber üblich, dass die Löhne aller öffentlichen Bediensteten im gleichen Ausmaß erhöht wurden.












