Iran hat erfolgreich Langstreckenrakete getestet

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Der Iran demonstriert militärische Stärke und hat bei einem Manöver zwei weitere Raketen getestet. So habe eine Rakete vom Typ "Kader" von der Küste aus wie geplant ein Ziel im Persischen Golf zerstört, sagte ein hoher Militär. Bei einer zweiten Rakete vom Typ "Nur" habe es sich um eine Boden-Boden-Rakete gehandelt.
Die Islamische Republik hält seit der vergangenen Woche ein Manöver in der Region ab und hat gewarnt, die für die Schifffahrt sehr wichtige Straße von Hormuz zu blockieren. Hintergrund ist der Streit über das iranische Atomprogramm: Vor allem westliche Länder verdächtigen das ölreiche Land, an Atomwaffen zu forschen, was die Regierung in Teheran bestreitet. Nach ihrer Darstellung dient das Programm der Energieerzeugung.
Beobachter sehen im Raketentest und dem Marinemanöver eine Drohgebärde. "Der Iran weiß, dass man in den Atomverhandlungen auf keine Kompromisse eingehen kann, daher will das Land durch militärische Stärke und Weiterentwicklung des nuklearen Know-hows die andere Seite zu Kompromissen zwingen", sagte ein Teheraner Politologe, der namentlich nicht genannt werden wollte.
Der Iran hatte zuvor einen Durchbruch bei der Nukleartechnik verkündet. Iranischen Wissenschaftlern soll es gelungen sein, einen eigenen Kernbrennstab zu produzieren und in einem Forschungsreaktor in Teheran einzusetzen. Diese Kernbrennstäbe brauchen bis zu 20 Prozent angereichertes Uran, was der Iran derzeit angeblich ohne weitere Mühe produzieren kann.













