Papst wünscht mehr Glaubenseifer für 2012
Papst Benedikt XVI. tritt für eine Wiederentdeckung und Förderung des Glaubens ein. Das katholische Kirchenoberhaupt forderte die ganze Kirchengemeinschaft auf, im neuen Jahr den Glauben "mit neuem missionarischem Eifer" zu vermitteln.

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In seiner Vesper zum Jahresende ist Papst Benedikt XVI. für eine Wiederentdeckung und Förderung des Glaubens eingetreten. Das katholische Kirchenoberhaupt forderte am Samstagabend im Petersdom die ganze Kirchengemeinschaft auf, im neuen Jahr den Glauben "mit neuem missionarischem Eifer" zu vermitteln.
Vor allem für die jungen Generationen, die durch eine Wirtschafts- und Wertekrise vermehrt Orientierungslosigkeit spürten "ist es nötig, in Jesus Christus "den Schlüssel, den Mittelpunkt und das Ziel der ganzen Menschheitsgeschichte" zu erkennen", sagte Benedikt. Der Papst hatte noch kurz vor Weihnachten die "Müdigkeit des Glaubens" in Europa kritisiert.
Bei der Vesper wurde - wie jedes Jahr am Silvesterabend - das "Te Deum" als Dank für das zu Ende gehende Jahr gesungen. Dabei handelt es sich um einen feierlichen traditionellen Lob-, Dank- und Bittgesang. Gott "wollen wir an diesem Abend die ganze Welt anvertrauen. In seine Hände legen wir die Tragödien unserer Welt und übergeben ihm auch die Hoffnung auf eine bessere Zukunft", schloss Benedikt.
Am Neujahrsmorgen steht für den 84-jährigen Pontifex die traditionelle Neujahrsmesse auf dem Programm. Um zehn Uhr wird er im Petersdom den Gottesdienst feiern, der traditionell ganz im Zeichen des katholischen Weltfriedenstages steht.
Papst Paul VI. hatte sich erstmals am ersten Jänner 1967 mit einer Friedensbotschaft an die Regierenden in aller Welt gewandt und darin den Neujahrstag zum Weltfriedenstag erklärt.












