Krisenmanager sind für Bischof Schwarz "Gejagte"

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Der Kärntner Bischof Alois Schwarz ist in seiner Weihnachtspredigt am Heiligen Abend im Klagenfurter Dom auch auf die Wirtschaftskrise eingegangen. Krisenmanager, die nach Lösungen für die ausweglos scheinende weltweite Misere suchten, seien "gejagt und getrieben" von den Ratingagenturen.
"Das Jesuskind in der Krippe ist aber ein Gegenzeichen zu allen politischen, wirtschaftlichen, sozialen und menschlichen Berechnungen", so Schwarz.
Auf der anderen Seite gebe es besorgte Menschen, die überlegten, wie sie in der Zeit der Bedrängnis und Not "das Leben bestehen können mit ihren Familien", sagte Schwarz. In diese Situation hinein werde die Weihnachtsbotschaft verkündet: "Gott sucht den Menschen und geht ihm bis ins Menschsein entgegen." Von dieser vielfältigen und intensiven Suchbewegung sei auch die Kirche nicht ausgenommen, "ja sie wird, wenn sie glaubwürdig das Evangelium verkünden will, unausweichlich mit hineingenommen", so der Bischof in seiner. Die Kirche werde gefragt, "ob und wie sie in all dem Genannten mit Jesus Christus den Menschen nahe sein kann und will".
In seinen in deutscher und slowenischer Sprache gehaltenen Weihnachtsansprachen im ORF Radio Kärnten hoffte Schwarz, dass sich die Menschen vom Jesuskind berühren lassen und sie gleichsam eine Krippe auch in ihren Herzen aufstellen. "Weihnachten ist dort, wo wir dem Jesuskind ein Stück Heimat in unseren Herzen ermöglichen", betonte Schwarz. "Das ist möglich, wenn Menschen in Liebe aufeinander zugehen und einander das Gute gönnen".












