Claudia Haider gründet Stiftung
Claudia Haider hat jetzt die "Dr. Jörg Haider Privatstiftung" gegründet. Mit Spenden von ehemaligen Freunden soll das "Phänomen Jörg Haider" wissenschaftlich aufgearbeitet werden.

Foto © KLZ/ScheriauClaudia Haider: "Das Stiftungskapital habe ich aufgebracht"
Stiften gegangen ist Claudia Haider. Die Witwe des verstorbenen Kärntner Landeshauptmannes hat jetzt am Wiener Handelsgericht die "Dr. Jörg Haider Privatstiftung" ins Firmenbuch eintragen lassen. "Ja, ich bin die Stifterin und habe das Stiftungskapital aufgebracht", bestätigte Claudia Haider am Freitag einen Bericht der "Wiener Zeitung". Aufzubringen waren rund 70.000 Euro.
Zweck der Stiftung ist die wissenschaftliche Aufarbeitung des politischen Erbe Haiders. In der Stiftungsurkunde wird erläutert, die Stiftung diene "dem Gemeinwohl auf geistigem, wissenschaftlichem, kulturellem, sportlichem und sozialem Gebiet" und sei insbesondere darauf gerichtet, "die politikwissenschaftliche, publizistische und forschende Aufarbeitung des Phänomens Dr. Jörg Haider zu fördern sowie im Sinne des Lebenswerkes des Verstorbenen hilfsbedürftige Menschen zu unterstützen".
Harald Fischl Vorstand
Diese Ziele hat sich bereits die "Jörg Haider Gesellschaft" gesetzt. Die Gesellschaft wurde nach dem Tod Haiders als Verein gegründet. Auch die handelnden Personen sind da wie dort dieselben: Witwe Claudia Haider, Unternehmer und BZÖ-Politiker Harald Fischl, der Orthopäde Gerhard Anderl und der Rechtsanwalt Alexander Scheer.
Die Gesellschaft ist bisher mit Haider-Gedenkmessen und Laufveranstaltungen, deren Reinerlös karitativen Einrichtungen zugutegekommen ist, in Erscheinung getreten. Dieser Verein soll sich laut Claudia Haider auch künftig im sozialen Sinne betätigen, während die Stiftung wissenschaftlich aktiv werden soll. Die dafür notwendige Dotierung soll aus Spenden von alten Weggefährten und Freunden erfolgen, sagte Stiftungsvorstand Fischl der "Wiener Zeitung". Sinn und Zweck sei es, "Jörg Haider in Erinnerung zu halten, und was er Gutes getan hat". Wer die gewünschte wissenschaftliche Grundlagenarbeit machen wird, steht noch nicht fest.













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