Reaktionen auf den Tod von Vaclav Havel
Der Tod von Vaclav Havel löste Betroffenheit aus - der Symbolfigur des demokratischen Aufbruchs wird quer durch alle Parteien in ganz Europa Tribut gezollt.

Foto © AP
Tschechiens Premier Petr Necas
"Ein riesiger Verlust. Ich bin menschlich sehr getroffen".
Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel
"Sein Einsatz für Freiheit und Demokratie bleibt ebenso unvergessen wie seine große Menschlichkeit. Gerade auch wir Deutsche haben ihm viel zu verdanken".
Deutschlands Außenminister Guido Westerwelle
"Ich verneige mich vor diesem großen Streiter für Demokratie und Freiheit, wir trauern mit dem tschechischen Volk. Er war die Seele der Revolution in Tschechien. Ohne ihn und ohne seine mutigen Worte wäre der demokratische Aufbruch in Mittel- und Osteuropa undenkbar gewesen".
Bundespräsident Heinz Fischer
"Der eindrucksvolle Lebensweg eines großen Europäers, Schriftstellers und Humanisten hat ein Ende gefunden, was tiefe Betroffenheit auslöst. Vaclav Havel ist in Österreich in höchstem Maße geschätzt und anerkannt worden. Jedes Gespräch mit Vaclav Havel war ein Vergnügen".
FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache
"Durch Verdienste von Persönlichkeiten wie Havel ist dem Kommunismus in Europa ein Ende gesetzt worden. Ihm ist es schließlich gelungen, den Weg Tschechiens in das demokratische Europa zu ebenen".
BZÖ-Chef Josef Bucher
"Er war ein Kämpfer für die Freiheit und gegen die kommunistische Diktatur und ein großer Europäer - unser Mitgefühl gilt nun der Familie".
Grünen-Chefin Eva Glawischnig
"Er war ein beeindruckender Kämpfer für Demokratie und Meinungsfreiheit - sein Kampf für Freiheit hat die Vereinigung Europas ermöglicht. Ein Essay Havels trägt den Titel 'Versuch, in Wahrheit zu leben' - ihm ist das in jedem Fall gelungen".












