Tadic zu Blitzbesuch in Wien

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Der serbische Präsident Boris Tadic ist am Donnerstagabend zu einem Blitzbesuch nach Wien gekommen. Bei einem Treffen mit Bundespräsident Fischer äußerte Tadic sein "tiefes Bedauern", dass österreichische UNO-Soldaten im Zuge von Auseinandersetzungen an der Grenze zwischen Serbien und Kosovo verletzt wurden. Dies dürfe in Zukunft nicht mehr geschehen.
Tadic habe in dem Gespräch keinen Zweifel daran gelassen, dass er an seinem pro-europäischen demokratischen Kurs festhalten werde, teilte die Präsidentschaftskanzlei mit. Der serbische Präsident habe die Auffassung vertreten, dass Serbien die von der EU-Kommission formulierten Bedingungen für die Gewährung des Kandidatenstatus erfüllt habe. Daher sei die Vertagung dieser Entscheidung für Serbien enttäuschend gewesen.
Bundespräsident Fischer habe darauf verwiesen, dass Österreich und eine große Mehrheit der EU-Staaten der Meinung seien, dass die Mitgliedschaft Kroatiens und Serbiens "einen wesentlichen Beitrag zur Stabilisierung und Demokratisierung des westlichen Balkans" leisten werde, hieß es in der Aussendung. Fischer habe sich zuversichtlich geäußert, dass es nach der vertagten Entscheidung Anfang Dezember im März zu einer positiven Entscheidung bezüglich Serbiens kommen werde.












