Tilmann Märk neuer Rektor der Uni Innsbruck

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Der bisherige Vizerektor und seit April als geschäftsführender Rektor amtierende Tilmann Märk ist vom Universitätsrat am Dienstagnachmittag einstimmig zum neuen Rektor der Universität Innsbruck gewählt worden. "Es ist ein überwältigender Moment", erklärte der 1944 in Tirol geborene Experimentalphysiker bei einer Pressekonferenz unmittelbar nach der Entscheidung in Innsbruck.
Eines seiner vorrangigsten Ziele sei es, die Spitzenposition der Universität in Österreich und international zu halten, sagte Märk, der damit die Nachfolge des als Wissenschaftsminister nach Wien gewechselten Karlheinz Töchterle antritt. Seine Amtszeit dauert vier Jahre.
Zur Frage einer möglichen Wiederzusammenlegung von Medizin-Universität und Leopold Franzens Universität meinte er, dass eine solche Lösung zwar auch Nachteile mit sich bringe, aber vor allem "positive Langzeitvorteile" haben könne. Die Medizin und die naturwissenschaftlichen Fächer hätten sich einander in den vergangenen zehn Jahren stark angenähert. Zudem wäre die Außenwirkung als Standort im Falle einer Zusammenlegung größer.
Eine der wichtigsten Aufgaben werde es sein, die Finanzierung für die kommenden Jahre sicherzustellen. "Wir stehen vor einer unsicheren Zukunft. Wenn sich wie befürchtet die finanzielle Situation ab dem Jahr 2013 noch mal verschlechtert, wird es ganz schwierig", meinte der designierte Rektor. Studiengebühren seien dabei nur ein kleiner Teil eines weit größeren Problems.
Er sei auf der einen Seite gegen einen Numerus clausus, setze sich aber andererseits auch dafür ein, dass optimale Studienbedingungen herrschen und die Studenten in angemessener Zeit ihr Studium beenden können. Zudem müsse es laut Märk zu einer "Readjustierung der Studien" kommen. "Der Bologna-Prozess ist zu überdenken. Da wird es zu Veränderungen kommen", erklärte der Wissenschafter. Derzeit habe man ein zu sehr strukturiertes Studium und die Mobilität habe sich verringert.












