Irans Militär übt Schließung der Straße von Hormus
Die iranischen Streitkräfte wollen nach Darstellung eines Parlamentsabgeordneten in einem Manöver die Schließung der Straße von Hormus, der für den Öltransport wichtigsten Wasserstraße der Welt, üben.

Foto © EPA/Ali Haider
Das Manöver werde in Kürze beginnen, sagte das Mitglied im Sicherheitsausschuss des Parlaments der Nachrichtenagentur ISNA am Montag.
Der Politiker Parwis Sawari fügte hinzu: "Wenn die Welt die Region unsicher machen will, machen wir die Welt unsicher." Die iranischen Streitkräfte lehnten auf Reuters-Anfrage einen Kommentar ab.
Iran will US-Drohne nicht zurückgeben
Iran will die angeblich durch eine Cyberattacke abgefangene US-Drohne behalten und sie für Einblicke in die geheime Technik ausbeuten. "Wir werden die US-Spionage-Drohne untersuchen und analysieren, um zu sehen, inwiefern sie unser technisches Know-how voranbringen kann", sagte Hossein Salami, Brigadegeneral der Revolutionsgarden, am Sonntag.
Den USA warf er Verletzung des iranischen Luftraums und damit einen feindlichen Akt vor. "Die USA können aber mit geeigneten Maßnahmen diesen aggressiven Schritt wiedergutmachen", sagte Salami. Was genau er fordert, ließ er offen.
Teheran will den ferngesteuerten Flugroboter Anfang Dezember zur Landung gezwungen haben, als dieser über der iranischen Stadt Kaschmar unterwegs war. Die NATO spricht dagegen von einem unbemannten US-Aufklärungsflugzeug, das bei einem Einsatz über dem Westen Afghanistans verloren gegangen sei. Kashmar liegt rund 225 Kilometer von der afghanischen Grenze entfernt.












