Bundesheer-Panzer womöglich an deutschen Konzern

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Das österreichische Bundesheer könnte 40 kürzlich ausgemusterte Leopard-Panzer an den deutschen Rüstungskonzern Krauss-Maffei Wegmann verkaufen. "Es gibt gute Gespräche, aber es wurde noch nichts unterschrieben", erklärte Ministeriumssprecher Michael Bauer gegenüber der APA zu einem Bericht der "Kronen Zeitung" am Montag. Einen Zeitraum für den Verkauf nannte Bauer nicht.
Das Ministerium habe jedoch ein hohes Interesse an einem baldigen Abschluss. Laut dem Zeitungsbericht soll das Unternehmen je ausgemustertem Leopard 2A4 400.000 Euro bezahlen, Österreich habe für deren Anschaffung 1,3 Mio. Euro gezahlt.
Das Ministerium bestätigte den Verkaufspreis nicht. Bauer verwies jedoch darauf, dass es sich bei den Kosten von 1,3 Mio. Euro um "Systemkosten" - inklusive der gesamten Munition, der Ersatzteile sowie der Soldatenausbildung handle. Mit Krauss-Maffei Wegmann gebe es nun "konkrete, konstruktive" Gespräche über einen Verkauf der 40 Panzer.
Investieren will das Bundesheer im Gegenzug in seine Kasernen - 260 Mio. Euro sollen bis zum Jahr 2015 für neue Bauvorhaben und Sanierungsarbeiten ausgegeben werden. Von 2012 bis 2015 sind jährlich rund 65 Mio. Euro an Infrastruktur-Investitionen vorgesehen. Im kommenden Jahr könnte das Baubudget auf über 80 Mio. ansteigen, so sich geplante Liegenschaftsverkäufe umsetzen lassen.
2012 wird mit etlichen Bauprojekten begonnen. Die Dabsch Kaserne in Korneuburg wird saniert (bis 2013), in Bruck/Neudorf in der Benedek Kaserne ist ein Neubau geplant (bis 2014). In der Erzherzog Johann Kaserne in Straß wird ein neues Unterkunftsgebäude errichtet (bis 2014). Saniert werden die Lutschounig Kaserne in Villach (bis 2014), die Schwarzenberg Kaserne in Salzburg (bis 2015) und die Haspinger Kaserne in Lienz (bis 2013).












