Studiengebühren: Faymann ist diskussionsbereit

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Bundeskanzler Faymann ist weiterhin gegen Studiengebühren, zeigt sich aber in der aktuellen parteiinternen Debatte gesprächsbereit. Es sei möglich, etwas zu diskutieren, reagierte er am Samstag in der Ö1-Reihe "Im Journal zu Gast" auf den erneuten Vorstoß seiner Parteikollegin, der Salzburger Landeshauptfrau Burgstaller, die Studiengebühren wieder einzuführen.
Beschlüsse über Vorgangsweisen seien "nie in Stein gemeißelt", so der Kanzler. "Die Frau Burgstaller hat die Chance, alle zu überzeugen - wie ich." Zuvor meldete sich Kärntens SPÖ-Chef Kaiser zu Wort. Er will Uni-Absolventen, die eine gewisse Einkommensgrenze überschreiten, über ihr gesamtes Erwerbsleben 20 Euro monatlich abliefern lassen.
Das brächte den Unis 108 Mio. Euro jährlich. Kaiser schlug im APA-Gespräch die Verdienstgrenze von 3.200 Euro brutto pro Monat vor. "Durch den Solidarbeitrag nach dem Studium würde niemand aus finanziellen Gründen vom Gang auf die Universität abgehalten werden", sagte Kaiser. "Die Umsetzung bringt pro Person 240 Euro im Jahr und rund 108 Millionen Euro jährlich zusätzlich für die Unis, wenn man die derzeit etwa 450.000 erwerbstätigen Universitätsabsolventen in Österreich heranzieht", meinte der Politiker.












