Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
25. Mai 2013 14:06 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Afrikanische Union feiert ihr 50-jähriges Bestehen IWF-Chefin entgeht formellem Ermittlungsverfahren Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Afrikanische Union feiert ihr 50-jähriges Bestehen IWF-Chefin entgeht formellem Ermittlungsverfahren
Zuletzt aktualisiert: 08.12.2011 um 15:36 UhrKommentare

Syriens Opposition macht mobil

Foto © APA

Nach den mit Erstaunen aufgenommenen Äußerungen von Syriens Staatschef Bashar Assad zu den Protesten in seinem Land verschärft die Opposition den Druck auf die Führung in Damaskus. Für Freitag rief die Bewegung zu neuen Massenprotesten und für Sonntag zu einem "Streik der Würde" auf. Die US-Regierung warf Assad nach seinem Interview mit dem US-Sender ABC News Realitätsverlust vor.

Die "Mörder" müssten "gestürzt" werden, hieß es am Donnerstag in einer Erklärung der örtlichen Koordinierungskomitees zum Aufruf zu Protesten im ganzen Land, die im Internetnetzwerk Facebook veröffentlicht wurde. Für Sonntag, den ersten Tag der syrischen Arbeitswoche, riefen die Komitees zu einem Generalstreik auf, welcher der "erste Schritt eines umfassenden zivilen Ungehorsams" sein solle.

Assad hatte in seinem am Mittwoch ausgestrahlten Interview mit ABC News jede Verantwortung für die blutige Unterdrückung der Proteste von sich gewiesen und auch bestritten, die Tötung von Demonstranten befohlen zu haben. US-Außenamtssprecher Mark Toner sagte dazu am Mittwoch, Assad habe entweder "jegliche Macht verloren oder sich komplett von der Realität abgekoppelt".

In Syrien hielt die Gewalt unterdessen an. Nach Angaben der in London ansässigen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden in der Provinz Homs mindestens sieben Zivilisten von Sicherheitskräften getötet, darunter eine Frau. Acht Menschen seien verletzt worden, als regierungstreue Kräfte "blind auf Einwohner geschossen" hätten.

Ebenfalls in Homs gab es am Donnerstag zudem eine schwere Explosion an einer Ölpipeline, für die sich Regierung und Opposition gegenseitig verantwortlich machten. Eine "Terrorgruppe" habe die Pipeline beschädigt, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Sana. Die oppositionellen Koordinierungskomitees erklärten hingegen, Sicherheitskräfte hätten die Pipeline "bombardiert".

Laut einem Bericht, den die Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter in London veröffentlichte, soll das syrische Regime bei Verhören mutmaßlicher Regimegegner in den vergangenen Monaten Foltertechniken benutzt haben, die das Vorstellungsvermögen der meisten Menschen übersteigen. Unter anderem wurde von der "Katzenfolter" berichtet. Dabei wird ein Gefangener nackt zusammen mit einer Katze in einen großen Sack gesperrt. Diese Technik werde vor allem benutzt, um Frauen zum Reden zu bringen, hieß es.

Quelle: APA

KLEINE.tv

Obama will Guantanamo schließen

US-Präsident Barack Obama will das Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba j...Noch nicht bewertet

 

Politik im Bild

Landesversammlung der Grünen in Klagenfurt 

Landesversammlung der Grünen in Klagenfurt

 

Griechenland in der Krise



Politiker und Promis im Visier der Justiz

Foto: APA/AP/Reuters
 

Steirische Strukturreform

APA

Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang