Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
27. Mai 2012 06:19 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren 332937 Mitglieder | 114 online
Entsetzen über Massaker in Syrien Medwedew löste Putin als Parteichef ab Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Entsetzen über Massaker in Syrien Medwedew löste Putin als Parteichef ab
Zuletzt aktualisiert: 07.12.2011 um 16:16 UhrKommentare

SPÖ und Studiengebühren: Ja, nein, jein?

Die Frage der Studiengebühren dürfte in der SPÖ umstrittener sein als gedacht. Laut der Salzburger Landeshauptfrau Burgstaller gibt es ihrer Partei längst eine "schweigende Mehrheit" für die Wiedereinführung. Stimmt nicht, kontert Bundesgeschäftsführerin Rudas.

Sieht eine Mehrheit für Studiengebühren: Gabi Burgstaller

Foto © APASieht eine Mehrheit für Studiengebühren: Gabi Burgstaller

Die Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (S) mag zwar eine "stillschweigende Mehrheit" in der SPÖ für die Wiedereinführung von Studiengebühren orten, die Parteilinie bleibt laut Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas jedoch unverändert. "Es gilt der aktuelle Parteitagsbeschluss", betont Rudas in einer Aussendung am Mittwoch. "Die SPÖ ist gegen eine Wiedereinführung von Studiengebühren." Beim Parteitag im Juni 2010 verabschiedete die SPÖ einen Beschluss, der sowohl Studiengebühren als auch Zugangsbeschränkungen und Knock-Out-Prüfungen ausschließt.

"Nicht die Lösung der Probleme"

Burgstaller hatte am Mittwoch im Ö1-"Mittagsjournal" angekündigt, beim Parteitag im kommenden Jahr eine Änderung dieses Beschlusses durchsetzen zu wollen. Rudas bekräftigt nun jedoch, Studiengebühren seien "nicht die Lösung der Probleme an den Unis". Den Universitäten werde der Entfall der Gebühren ersetzt, die de-facto-Abschaffung durch eine Mehrheit im Parlament 2008 gelte weiterhin. "Nachbesserungen" aufgrund der teilweisen Aufhebung ebendieser Abschaffung durch den Verfassungsgerichtshof (VfGH) würden derzeit verhandelt, "aber der Großteil der Studierenden, die auch wirklich studieren, soll weiterhin keine Studiengebühren zahlen".

Keine einheitliche Front

Die SP-Front gegen Studiengebühren hat mit Aussagen von Burgstaller, aber auch anderer Parteikollegen bereits mehrfach Risse erhalten. Wie Burgstaller hatte etwa der steirische SP-Landeshauptmann Franz Voves für ein "Tauschgeschäft" der von der ÖVP gewünschten Gebühren gegen die von der SPÖ forcierten Gesamtschule plädiert. Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl kann sich die Einführung von Studiengebühren vorstellen, als "Kompromiss, solange gewährleistet bleibt, dass ein Studium nicht zum Privileg einiger Weniger verkommt". Zuletzt ließen zurückhaltende Aussagen von Bundeskanzler Werner Faymann den Koalitionspartner hoffen.


Foto

Foto © APA

SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura RudasFoto © APA

KLEINE.tv

Neue Bewegung in der Causa Lieserschlucht-Radweg

Seit Jahren wird im Bezirk Spittal an der Drau über eine Radweg-Lösung z...Bewertet mit 5 Sternen

 

US-Wahl 2012

Reuters

Obama oder seine republikanischen Kontrahenten - wer kann die Wahl zur US-Präsidentschaft für sich entscheiden?

Griechenland in der Krise



Politik im Bild

Faymann trifft Dalai Lama zum Frühstück in Wien 

Faymann trifft Dalai Lama zum Frühstück in Wien

 

Sparpaket

Wen es trifft und was es kostet: Alle Details zum Sparpaket.

 

Steirische Strukturreform

APA

Die steirische Landesregierung plant ab 2012 eine große Strukturreform: Gemeinde und Bezirke sollen zusammengelegt werden, die Expositur in Bad Aussee wird aufgelöst.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang