Syrien stellt Arabischer Liga Bedingungen
Die Arabische Liga prüft "Bedingungen", die Syrien für die Entsendung arabischer Beobachter in das Land stellt. Damaskus habe sein grundsätzliches Einverständnis zu einer solchen Beobachtermission erklärt, zugleich aber auch "Bedingungen" gestellt, sagte der Vorsitzende der Organisation, Nabil al-Arabi, am Montag vor Journalisten. Der Ministerrat der Liga berate nun darüber.
Die Bedingungen würden allerdings "neue Elemente enthalten, von denen wir vorher noch nicht gehört haben", fügte er an. Nähere Angaben machte er dazu nicht.
Das syrische Außenministerium hatte am Sonntagabend erklärt, dass das Land auf die Entsendung arabischer Beobachter in einem Brief "positiv geantwortet" habe. Damaskus habe jedoch "Erklärungen über die Koordination" der Mission gefordert und die achte Klausel der Charta der Arabischen Liga hervorgehoben, derzufolge es arabischen Ländern verboten sei, das politische Regime eines anderen arabischen Landes zu verändern.
Nach UN-Angaben starben seit Beginn der Proteste gegen Syriens Staatschef Assad im März mindestens 4.000 Menschen. In Homs kamen nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte allein am Montag über 40 Menschen ums Leben. 34 von ihnen seien vor ihrer Tötung von regierungstreuen Milizen entführt worden. Weitere sieben Menschen seien von Sicherheitskräften in Homs getötet worden.












