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    Zuletzt aktualisiert: 01.12.2011 um 16:20 UhrKommentare

    WKR-Ball nach 2012 nicht mehr in der Hofburg

    Foto © APA

    Der Ball des Wiener Korporationsrings (WKR) wird höchstens noch einmal in der Hofburg stattfinden. Nach der Ballsaison 2012 werde man nicht mehr als Veranstaltungsstätte zur Verfügung stehen, teilte die Wiener Hofburg Kongresszentrum BetriebsgmbH am Donnerstag. Für kommendes Jahr kann die Hofburg den Vertrag nicht kündigen, hofft aber auf eine Absage durch die Burschenschafter.

    "Eine Absage des WKR-Balls 2012 durch den Ballveranstalter käme der Hofburg Vienna sehr gelegen", wurde betont. Dass es dazu kommt, sei angesichts des bereits laufenden Kartenverkaufs allerdings nicht anzunehmen, sagte Kongresszentrum-Geschäftsführerin Renate Danler auf APA-Anfrage.

    Die Eigentümer der Hofburg-Betriebsgesellschaft hätten offenbar "dem linken Mobbing und dem Druck der Straße nachgegeben", lautete die Reaktion von FPÖ-Parteichef Strache, selbst Besucher des alljährlichen Burschenschafter-Treffens. Er erklärte, im Gegensatz zu den "gewaltbereiten grün-anarchistischen Anti-WKR-Demonstranten" würden am WKR-Ball Leistungsträger teilnehmen, die zum Wohle der Republik tätig, wirtschaftlich erfolgreich und fest in der Gesellschaft verankert seien.

    Der Wiener Grünen-Klubobmann David Ellensohn begrüßte die Entscheidung. "Die jahrelangen Proteste und Demonstrationen des antifaschistischen Österreich haben endlich gewirkt", freute er sich. Der Aufstand der Zivilgesellschaft gemeinsam mit den Religionsgemeinschaften, den Grünen und der Wiener SPÖ habe zu einem Umdenken beim Veranstaltungszentrum und seinen Gesellschaftern geführt.

    Der WKR-Ball findet seit 43 Jahren immer am letzten Freitag im Jänner in der Wiener Hofburg statt. Der Wiener Korporationsring ist ein Zusammenschluss von Studentenverbindungen, die laut Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands dem deutschnationalen bis rechtsextremen Milieu entstammen. Immer wieder wird kritisiert, dass dabei neben FPÖ-Repräsentanten auch Mitglieder rechtsextremer Burschenschaften teilnehmen. Alljährlich gibt es deshalb Kritik, Gegendemos und Ausschreitungen.

    Quelle: APA

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