Hitler-Schreibset soll in USA versteigert werden
Ein Schreibset von Adolf Hitler, das dieser 1938 zur Unterzeichnung des Münchner Abkommens benutzt haben soll, wird im Dezember in den USA versteigert. Das mit Reichsadler und Hakenkreuz sowie Hitlers Initialen "AH" verzierte Set aus Kupfer werde zwischen 500.000 und 600.000 Dollar (bis zu 447.000 Euro) einbringen, schätzte das Auktionshaus Alexander Autographs am Mittwoch.
Die Echtheit des Schreibsets wird nach Angaben des Auktionshauses nicht bezweifelt. Es soll zusammen mit über 1.100 weiteren historischen Gegenständen aus der Zeit bei einer Auktion am 8. und 9. Dezember in Stamford im US-Bundesstaat Connecticut unter den Hammer kommen.
Ein US-Leutnant hatte das Schreibset im Frühjahr 1945 in München gefunden. Es war zusammen mit juwelenbesetzten Pistolen, einem Ring aus Gold und Rubinen und gestohlenen Kunstwerken im Keller von Hitlers Privatbüro aufbewahrt worden. Um es als Kriegssouvenir zu behalten, schickte der US-Soldat das Set an seinen Vater in Texas. Mit dem Münchner Abkommen hatten Großbritannien, Frankreich und Italien die Abtretung des Sudetenlandes von der Tschechoslowakei an Hitler-Deutschland gebilligt.












