Mindestens 13 Tote bei Gefechten in Syrien

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Die Lage in Syrien ähnelt immer mehr einem Bürgerkrieg. In einem Gefecht mit zur Opposition übergelaufenen Soldaten wurden am Mittwoch sieben Angehörige der syrischen Armee getötet. Mindestens sechs Zivilisten starben bei einem Angriff auf eine Demonstration in der Stadt Idlib. Der Druck auf den syrischen Präsidenten Assad nimmt weiter zu: Die Türkei verhängte Sanktionen gegen das arabische Land.
Am frühen Morgen seien 30 Fahrzeuge mit Sicherheitskräften in die Stadt Dael eingerückt, sagte ein Vertreter der Menschenrechtsorganisation Syrian Observatory. Zwei Fahrzeuge seien von übergelaufenen Soldaten in die Luft gesprengt worden, dabei starben sieben Armeeangehörige, weitere 19 wurden verletzt. In Idlib, im Norden des Landes, eröffneten nach Angaben der Menschenrechtler Sicherheitskräfte das Feuer auf eine Menschenmenge. Dabei starben wenigstens sechs Menschen.
Die Türkei verhängte wegen der anhaltenden Gewalt in Syrien Sanktionen gegen ihren früheren Verbündeten. So würden Guthaben der Regierung gesperrt und die Beziehungen zur syrischen Zentralbank auf Eis gelegt, teilte Außenminister Davutoglu mit. Auch alle Lieferungen von Waffen und militärischer Ausrüstung sollen gestoppt werden. Mit den Sanktionen folgt die Türkei Schritten der Arabischen Liga und westlicher Staaten.
Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen kommt wegen des anhaltenden gewaltsamen Vorgehens des Regimes in Syrien gegen die eigene Bevölkerung am Freitag zu einer Sondersitzung zusammen. Den 46 Mitgliedstaaten liegt ein Resolutionsentwurf vor, mit dem die Regierung in Damaskus aufgefordert werden soll, umgehend jegliche Angriffe auf Zivilisten zu stoppen, wie das Sekretariat des Rates am Mittwoch mitteilte.
Laut dem von Polen im Namen der EU eingebrachten Resolutionstext soll das Assad-Regime "scharf verurteilt" werden für schwere Verletzungen der Menschenrechte, "darunter willkürliche Hinrichtungen, exzessive Gewaltanwendung und die Tötung und Verfolgung von Demonstranten". Zugleich soll die Regierung für "Angriffe auf Zivilisten in Städten und Dörfern überall im Land" verantwortlich gemacht werden.












