Spannungen zwischen USA und China

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Die Ambitionen der USA in Asien haben China verärgert und den Ostasien-Gipfel in Indonesien überschattet. Besonders die neue US-Truppenpräsenz in der Region stößt auf Widerstand der Chinesen. Die USA haben die Stationierung von 2.500 Soldaten in Nordaustralien angekündigt. Am Freitag überstellte das US-Verteidigungsministerium Indonesien 24 gebrauchte F-16-Kampfjets.
Zu dem Gipfel in Nusa Dua auf der Insel Bali kamen die zehn Länder der Südostasiatischen Staatengemeinschaft (Asean) mit Vertretern aus China, Japan, Indien, Südkorea, Australien, Neuseeland und erstmals auch Russland und den USA zusammen. Die Mitglieder der Südostasiatischen Staatengemeinschaft begrüßten das neue US-Engagement offiziell. Nur zwischen den Zeilen wurde Skepsis deutlich, dass die Supermächte China und die USA ihre Rivalität auf dem Rücken der 600 Millionen ASEAN-Bewohner austragen könnten.
China ärgert vor allem die Einmischung der USA in den Territorialstreit im Südchinesischen Meer. China beansprucht das rohstoffreiche Gebiet, ebenso wie Taiwan, die Philippinen, Vietnam, Malaysia und Brunei. "Wir haben keine Ansprüche, wir stellen uns auf keine Seite", sagte der nationale Sicherheitsberater der USA, Tom Donilon. Aber die USA hätten als pazifische Macht, als Handelsmacht und als Seemacht "ein Interesse an freier Seeschifffahrt, freiem Handel und der friedlichen Lösung von Konflikten".
Wen versuchte vergeblich, das Thema zum Tabu zu erklären. "Außenstehende sollen sich nicht einmischen, unter keinen Umständen", sagte er.












