Deutschland hilft Familien der Neonazi-Opfer

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Die deutsche Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger hat eine Entschädigung für die Angehörigen der Neonazi-Mordopfer angekündigt. Auch wenn finanzielle Hilfen das Leid nicht ungeschehen machen könnten, wolle sie so versuchen, "den Angehörigen ein Zeichen unserer Solidarität zu geben", sagte die FDP-Politikerin der "Welt am Sonntag".
Sie fürchte, dass am Ende der Aufklärung der Morde der rechtsextremen Zwickauer Terrorzelle "noch mehr Opfer von Fremdenhass zu beklagen sind als heute bekannt", so die Ministerin. Die rechtsextreme Terrorzelle aus Zwickau soll hinter der bundesweiten Mordserie an neun Migranten in den Jahren 2000 bis 2006 stehen und 2007 zudem eine Polizistin erschossen haben. Die Zelle steht zudem im Verdacht, 2001 und 2004 zwei Sprengstoffanschläge in Köln mit insgesamt 23 Verletzten verübt zu haben.













