Erneut Anschlag auf Gaspipeline nach Israel

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Auf die Gaspipeline auf der Sinai-Halbinsel, die Israel und Jordanien mit ägyptischem Erdgas versorgt, ist trotz erhöhter Sicherheitsvorkehrungen erneut ein Anschlag verübt worden. Unbekannte griffen am Donnerstag nach Angaben von Augenzeugen die Pipeline im Norden der ägyptischen Sinai-Halbinsel an. Es sei ein Feuer ausgebrochen. Niemand sei verletzt worden.
Die Detonation habe die Leitung in rund 60 Kilometern Entfernung von der Stadt Al Arish getroffen, hieß es aus Kreisen der ägyptischen Sicherheitsbehörden. Zeugen berichteten demnach von bewaffneten Männern am Ort der Explosion.
Es war bereits das siebente Attentat gegen die Pipeline seit dem Ende der Herrschaft von Präsident Hosni Mubarak im Februar dieses Jahres. Die Gaslieferungen an Israel sind wegen der Vorzugsbedingungen in Ägypten sehr umstritten. Die neue Regierung versucht das Abkommen nachzuverhandeln.
Israel deckt etwa 40 Prozent seines Energiebedarfs aus Erdgas, das es zu 43 Prozent aus Ägypten bezieht. Den jordanischen Gasbedarf deckt Ägypten zu rund 80 Prozent. Seit dem Sturz Mubaraks gerieten die Lieferungen nach Israel zunehmend in die Kritik. Aus der sicherheitspolitisch angespannten Sinai-Region unterstützen Schmuggler auch die Palästinenser im besetzten Gazastreifen.













