Warten auf das Endergebnis
Am Donnerstag endet die Eintragungsfrist für das Bildungsvolksbegehren. Damit fordert man unter anderem mehr individuelle Förderung der Schüler sowie ein flächendeckendes Angebot an Ganztagsschulen.

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Viel wurde im Vorfeld darüber diskutiert, jetzt ist es fast zu Ende: Am Donnerstag gibt es die letzte Chance, das von Hannes Androsch initiierte Bildungsvolksbegehren zu unterschreiben. Damit fordert man unter anderem mehr individuelle Förderung der Schüler, ein flächendeckendes Angebot an Ganztagsschulen, eine zeitgemäße Lehrerausbildung und eine gemeinsame Schule bis zum Ende der Schulpflicht.
Bisher haben in den Städten Graz und Salzburg jeweils 4,2 Prozent der Stimmberechtigung das Volksbegehren unterzeichnet. In Graz sind das etwas mehr als 8000 Personen, in Salzburg rund 4200. Damit liegt es in der Mozartstadt bisher auf Platz zwei der letzten fünf Volksbegehren. In Klagenfurt wurden bis Dienstagabend 2200 Unterschriften gezählt, das sind knapp drei Prozent. Aus Linz waren zwar keine Zahlen zu erfahren, die Beteiligung "plätschert" aber laut Magistrat so dahin. Mager ist das Interesse bisher im Burgenland: In Eisenstadt haben 290 Personen unterschrieben (2,9 Prozent).
Zwar kommen erfahrungsgemäß am Schluss noch einmal viele Spätentschlossene zum Unterschreiben, Androsch zeigte sich aber bereits nicht zufrieden: "Denn die Wunschvorstellung, dass 90 Prozent der Wahlberechtigten erkennen, dass das Anliegen wichtig ist, wird sicher nicht in Erfüllung gehen", sagte er.
Wie viele Österreicher tatsächlich hinter den Forderungen stehen, wird sich am Donnerstag zeigen, wenn um 20 Uhr die letzten Ämter schließen. Am Mittwoch rief noch die Katholische Aktion zur Teilnahme auf. Unterschreiben kann jeder Österreicher ab 16 Jahren in seinem Heimatgemeindeamt oder Magistrat.













