KPÖ will transparente Zinsen und Limits bei Bankgebühren
Die steirische KPÖ nimmt den Weltspartag zum Anlass, um Transparenz bei Zinsen sowie leistungsgerechte Bankgebühren zu verlangen. Rettungsschirm für Menschen statt für Banken", so Klimt-Weithaler.

Foto © Kanizaj Klimt-Weithaler
Ein entsprechender Antrag an Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann (V) soll am 22. November in der Landtagssitzung gestellt werden. "Der Gesetzgeber ist gefordert, Konsumenten zu schützen. Banken sollen nur verhältnismäßige Zinsen verlangen dürfen", so die Klubchefin am Freitag in einer Aussendung. Auch die Basis der Zinsberechnung müsse transparenter werden.
Man wolle auch "auf die zunehmende Belastung durch die EU-Regierungen hinweisen, die die immer höheren Kosten zur Stützung des Euro-Währungsexperiments und der gescheiterten Banken zur Gänze auf die Bevölkerung abwälzen". Die KPÖ orte einen "unzureichenden rechtlichen Schutz" der Konsumenten, dies betreffe vor allem jene Gebühren und Zinsen, die bei einer Überziehung von Girokonten anfallen. Der Bankenrechner der Arbeiterkammer (AK) weise aktuell eine Bandbreite der Sollzinsen von 4,75 Prozent bis 13,25 Prozent aus. Untersuchungen des Vereines für Konsumentenschutz und der AK gingen übereinstimmend von einem Mittelwert um 9,5 Prozent aus.
Klimt-Weithaler erklärte, ein "undurchschaubarer Dschungel von Bearbeitungsgebühren, Dispositionspesen, Rücklastschriftspesen und Mahngebühren setzt nicht selten eine kaum kontrollierbare Kostenlawine in Gang". Ein steirisches Geldinstitut verlange sogar Mahnkosten von bis zu 77 Euro.












