Segolene Royal kandidiert für Parlamentssitze

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Nachdem sie als potenzielle Präsidentschaftskandidatin der Sozialistischen Partei Frankreichs durchgefallen ist, will es die Elysee-Kandidatin von 2007, Segolene Royal, nun als Abgeordnete in der Pariser Nationalversammlung versuchen. Die 58-Jährige kündigte am Sonntag an, dass sie im kommenden Juni in der von ihr regierten Region Poitou-Charentes als Parlamentskandidatin antreten werde.
"Ich will am Kampf für die Legislative teilnehmen, zumal ich jenen für die Exekutive nicht gewonnen habe", sagte Segolene Royal, die bei den sozialistischen Vorwahlen bereits in der ersten Runde ausgeschieden war und sich dann auf die Seite ihres ehemaligen Lebensgefährten Francois Hollande schlug. Dieser setzte sich im zweiten Durchgang der Vorwahlen vor einer Woche gegen Sozialistenchefin Martine Aubry durch und wurde am gestrigen Sonntag auf einem Sonderparteitag in Paris offiziell zum PS-Präsidentschaftskandidaten gekürt.
Die gegenwärtige Regionspräsidentin kündigte weiter an, dass sie ihr Wahlversprechen als Präsidentschaftsanwärterin, keine Mandate zu kumulieren, respektieren werde. Sie werde mit ihren Mitarbeitern entscheiden, welches Amt sie weiter ausübt, sagte die Sozialistin. Sie bestätigte weiter, dass ihr Eintritt in die PS-Parteileitung bevorstehe. "Ich hatte mit Martine Aubry eine Diskussion in der Frage und ich werde der Parteileitung der PS beitreten, um den Kandidaten zur Präsidentschaftswahl zu unterstützen", sagte Royal. Bei der Präsidentschaftswahl von 2007 war sie im zweiten Durchgang gegen den amtierenden Präsidenten Nicolas Sarkozy (UMP) unterlegen. Dieser wird jetzt voraussichtlich für seine Wiederwahl gegen Hollande ins Rennen gehen.













