Skorianz: "Servicestelle für die Kollegen einrichten"
Die Liste AUF mit Andreas Skorianz will bei der Personalvertretungswahl am 7. und 8. November ihren Stand von drei Mandaten halten, um zweitstärkste Fraktion zu bleiben.

Foto © KKWill die drei Mandate halten: Andreas Skorianz
Wofür steht die Liste Andreas Skorianz (AUF)?
ANDREAS SKORIANZ: Wir stehen in erster Linie für gute Lohnabschlüsse, wie in den letzten Jahren bewiesen werden konnte. Aber auch für eine schlagkräftige und starke Vertretung der Dienstnehmerinteressen gegenüber dem Dienstgeber.
Die Liste AUF hält drei Mandaten in der Personalvertretung. Was konnte sie in der abgelaufenen Periode erreichen?
SKORIANZ: Weil wir den ersten Obmannstellvertreter besetzt haben, konnten wir direkt an den Lohnverhandlungen teilnehmen und sind daher für die guten Abschlüsse mitverantwortlich. Zudem haben wir dafür gesorgt, dass die Kollegen auch weiterhin außerhalb des Ringes in Klagenfurt gebührenfrei parken können.
Was ist das Wahlziel der Liste AUF?
SKORIANZ: Wir erwarten uns auf jeden Fall ein Plus bei der Anzahl der Wählerstimmen. Die drei Mandate wollen wir halten, um zweitstärkste Fraktion zu bleiben.
Welche Inhalte werden im Wahlkampf angesprochen?
SKORIANZ: Die Personalvertretung im Landesdienst ist in den letzten Jahren auf eine Ausgabestelle von Essensbons und Zugfahrkarten reduziert worden. Das wollen wir in Zukunft ändern: Wir wollen eine echte Servicestelle für die Kollegen einrichten.
Wo werden in der nächsten Periode die Arbeitsschwerpunkte liegen?
SKORIANZ: In ganz Europa kommen auf die Beamten schwere Zeiten zu. Die EU übt Druck auf ihre Mitgliedsländer aus mit dem Ziel, in der Verwaltung die Pragmatisierung abzuschaffen. Da müssen wir auf der Hut sein, dass diese Maßnahmen keine allzu negativen Auswirkungen auf unsere Kollegen haben.
Welche Position wird die Liste AUF bei den bevorstehenden Gehaltsverhandlungen einnehmen?
SKORIANZ: Der Metaller-Abschluss muss unser Maßstab sein. Im Idealfall sollte ein Vierer vor dem Komma stehen.
Features
Personalvertretungswahl
Die Beamten wählen am 7. und 8. November ihren "Betriebsrat". Die Kleine Zeitung stellt in loser Folge die kandidierenden Listen mit ihren Spitzenkandidaten vor.












