Helferinnen in Kenia von Islamisten entführt

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Bewaffnete Angreifer haben aus einem Flüchtlingslager an der kenianisch-somalischen Grenze zwei spanische Mitarbeiterinnen der Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" entführt. Bei den Tätern handelt es sich laut Polizei vermutlich um Mitglieder der somalischen islamistischen Extremistengruppe Al-Shabaab. Die Grenze zu Somalia wurde abgeriegelt, um eine Entführung ins Ausland zu verhindern.
Der einheimische Fahrer der beiden Frauen sei durch Schüsse schwer verletzt und aus dem Fahrzeug geworfen worden, so die Polizei. Die Ermittler setzten einen Hubschrauber ein, um nach den Entführten zu suchen. Schwere Regenfälle behinderten jedoch die Suche. Zunächst wurden keine Lösegeldforderungen der Entführer bekannt.
Die beiden Frauen wurden aus dem Flüchtlingslager Dadaab entführt. Es bietet mehr als 400.000 Menschen Unterkunft und gilt als größtes Flüchtlingslager der Welt. Die Organisation "Ärzte ohne Grenzen" teilte ergänzend mit, bei dem Angriff sei ein Fahrer verletzt worden. Es sei ein Krisenstab eingerichtet worden. Erst vor kurzem hatten Angreifer zwei westliche Touristinnen aus Kenia nach Somalia entführt.












